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23. November 2011 | Gemeinderat, Direktionen

„Goldener Besen“ für Bethlehemer Kindertreffs

Im Rahmen der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ hat Gemeinderätin Regula Rytz den Verein Bethlehemer Kindertreffs mit dem „Goldenen Besen“ ausgezeichnet. Zum Verein gehören die drei Kindertreffs Mali, Tscharni und JoJo, welche im vergangenen Mai einen Quartierputztag im Untermattquartier organisiert und durchgeführt haben.

Mit der im Frühling 2008 lancierten Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ will die Stadt Bern einen eigenverantwortlichen Umgang mit Abfällen und dem öffentlichen Raum fördern. „Damit kann man nicht früh genug beginnen – umso mehr freuen uns entsprechende Initiativen von und mit Kindern und Jugendlichen“, hielt Regula Rytz dazu an der Preisverleihung fest. Indem die Jugendlichen zusammen mit verschiedenen Erwachsenen freiwillig das Quartier geputzt hätten, hätten sie ein wichtiges Zeichen für ein attraktives Wohnumfeld gesetzt.

Am prämierten Quartierputztag sammelten im vergangenen Mai rund 50 Kinder und zahlreiche Erwachsene im gesamten Untermattquartier Abfälle und Sperrgut ein und schichteten das Fundgut zu einem eindrücklichen Berg auf. Die Abfälle wurden anschliessend unter fachkundiger Anleitung sortiert, recycliert und entsorgt. Organisiert wurde der Quartierputztag vom Verein Bethlehemer Kindertreffs mit seinen drei Treffs Mali, Tscharni und JoJo. Ihnen sprach deshalb Gemeinderätin Regula Rytz an der Preisverleihung einen besonderen Dank aus.

Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“

Die im Frühling 2008 ausgelöste Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ will der zunehmenden Abfallproblematik begegnen, die Attraktivität der Stadt Bern erhalten und Ressourcen schonen. Die Kampagne wird von zahlreichen städtischen Stellen und Bernmobil getragen sowie von Quartierkommissionen, Berncity, Bern Tourismus und weiteren Organisationen begleitet. Sie beruht auf den drei Säulen „Abfall vermeiden“ (Prävention), „Abfall korrekt entsorgen“ (Reinigung und Entsorgung), „unkorrektes Verhalten sanktionieren“ (Repression). Dazu wurden im Jahr 2011 folgende Aktionen umgesetzt:

ganzes Jahr: Zusatzreinigung der Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, Massnahmen gegen Wildplakatierung

März - Okt: Abendreinigung Innenstadt, diverse Putzaktionen in Wäldern und Quartieren, Aktion „Seitenblick“

April - Okt: Wochenend-Reinigung der wichtigsten Parkanlagen

Mai - Sept: Aktion „Zigarettenstummel“ an den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs und in Parkanlagen; Inserate in Pendlerzeitungen

Mai - Okt: Schwerpunkt Repression in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei


Aug: Lancierung Schüler-Wettbewerb „Littering-Plakate“

Aug - Sept: Abfallbotschafter in Zusammenarbeit mit der Interessensgemeinschaft Saubere Umwelt Schweiz IGSU


Nov: Verleihung Anerkennungspreis „Goldener Besen“

Die Verantwortlichen der Kampagne ziehen in einer ersten Einschätzung eine positive Jahresbilanz. „Uns freut insbesondere, dass die aktuelle Bevölkerungsbefragung eine spürbare Trendwende bestätigt hat“, meint dazu Stefan Schwarz, Generalsekretär der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün. Zwar gehörten Dreck, Schmierereien und Vandalismus nach wie vor zu den grösseren Ärgernissen für die Stadtberner Bevölkerung. Die Negativmeldungen hätten jedoch gegenüber 2007 signifikant abgenommen (25% statt 32%) und die Zufriedenheit mit der Sauberkeit habe spürbar zugenommen (4.39 statt 3.96 Punkte). Dies zeige zwei Dinge auf, meint Schwarz weiter: Einerseits sei die Kampagne wirksam, anderseits bestehe nach wie vor Handlungsbedarf. Aus diesem Grund werde die Kampagne auch im Jahr 2012 weiter geführt.

Der „Goldene Besen“

Mit dem symbolischen Preis „der Goldene Besen“ zeichnet die Stadt Bern im Rahmen der Aktion „Subers Bärn – zäme geits!“ umweltbewusstes Handeln und Eigeninitiative der Bevölkerung aus. Der symbolische Preis wird jährlich an Personen oder Institutionen verliehen, die sich vorbildlich für eine saubere Stadt Bern einsetzen.

Bisherige Gewinnerinnen und Gewinner des Preises:

  • Berner Bring- und Holtage und Hausmeister Arturo Pereira, Hotel Bern (Mai 2008)
  • Primarschule Kirchenfeld (August 2008)
  • Buskers-Festival (Dezember 2008)
  • Freiwilligenorganisation Benevol Bern (Juni 2009)
  • Jugendgruppe „future kids“, Holenacker (November 2009)
  • Metzgerei Richner AG, Herr Rudolf Sieber (November 2010)

 

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Titel Bearbeitet Grösse
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Datei JPEG imageVerleihung Goldener Besen Bild 4 (2MB) 23.11.2011 1.7 MB

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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