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11. November 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Geplanter Abbau an der Berufs,- Fach- und Fortbildungsschule

Der Gemeinderat der Stadt Bern ist überrascht über den Entscheid des Regierungsrates des Kantons Bern zum Abbau an der Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern (BFF). Er ist der Ansicht, dass der Regierungsrat auf seinen Entscheid zurückkommen sollte.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat gestern bekannt gegeben, entgegen seinen ursprünglichen Plänen, die Schlossbergschule in Spiez weiterzuführen. Um sein Sparziel dennoch zu erreichen, schlägt er vor, bis 2015 die Ausbildungsplätze in Bekleidungsgestaltung an der BFF Bern aufzuheben.

Der Gemeinderat kann diesen regionalpolitisch motivierten Entscheid nicht nachvollziehen. Dieser widerspricht dem Grundsatz der Berufsschulorganisation 2008 der kantonalen Erziehungsdirektion, welche besagt, dass Berufsausbildungen, die nur an einer Berufsfachschule im Kanton besucht werden können, im Zentrum angeboten werden sollen. Der Gemeinderat weist darauf hin, dass der Regierungsrat in der Diskussion um die Fachhochschulstandorte selber mehrfach betont hat, dass aus bildungspolitischer Sicht eine stärkere Konzentration sinnvoll und notwendig ist.

Die Stadtregierung ist zudem der Meinung, dass Bildungs- und Finanzpolitik nicht auf Kosten der Lernenden gemacht werden darf. Diese kommen nachweislich mehrheitlich aus dem Raum Bern/Thun. Der Standort Bern ist deshalb für die Lernenden rascher und günstiger zu erreichen. Im Weiteren sind Synergien zur Berufsmaturitätsschule und dem Schweizerischen Modegewerbeverband nur von Bern aus gewährleistet.

Nach Ansicht des Gemeinderats muss der Regierungsrat seinen Entscheid nochmals überdenken und soll regionalpolitische Partikularinteressen nicht über eine weitsichtige Bildungspolitik stellen.

 

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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