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29. November 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Thermografie-Aktion für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer

Energiesparen fängt bei der Gebäudehülle an, denn ein Grossteil der Energie geht über Mauern und Dach verloren. Um Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer für das Thema zu sensibilisieren, lanciert das Amt für Umweltschutz der Stadt Bern eine Thermografie-Aktion: Die spezielle Bildtechnik macht energetische Schwachstellen eines Gebäudes auf einen Blick sichtbar.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – dies gilt auch für die Infrarot-Thermografie im Rahmen von Gebäudeanalysen. Dabei wird mittels einer speziellen Wärmebildkamera die Wärmeabstrahlung eines Gebäudes gemessen und sichtbar gemacht. Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer wird damit auf einen Blick klar, wo ihre Liegenschaft Schwachstellen besitzt und wo allenfalls Optimierungsbedarf besteht. Anlässlich eines Medienrundgangs in der Berner Innenstadt hat das Amt für Umweltschutz heute Morgen den Einsatz der Technik am Beispiel von verschiedenen öffentlichen Gebäuden aufgezeigt.

Bis zu 70 Prozent der Energie gehen über die Gebäudehülle verloren

«Im Durchschnitt gehen 70 Prozent der Energie in einem Haus über Wände, Fenster, Böden und Dach verloren», erklärt Adrian Stiefel, Leiter Amt für Umweltschutz. Umso wichtiger sei deshalb eine intakte und energetisch sanierte Gebäudehülle. Um das Thema bekannter zu machen und Hausbesitzer für eine Sanierung zu motivieren, startet das Amt für Umweltschutz eine spezielle Aktion: Für einen Betrag von 100 Franken erhalten Liegenschaftsbesitzer eine Thermografie-Analyse ihrer Liegenschaft im Wert von 750 Franken. Für die zusätzlichen Kosten der Analysen kommt das Amt für Umweltschutz auf, das die Aktion auch koordiniert. Voraussetzung zur Teilnahme ist, dass sich die Liegenschaft in der Gemeinde Bern befindet und mindestens vier Wohnungen umfasst. Die Thermografie-Aktion dauert vom 1. Dezember 2011 bis Ende Februar 2012 und wird in Zusammenarbeit mit regionalen Thermografen des Thermografie Verbandes Schweiz (theCH) durchgeführt. Diese Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachkräften, ermöglicht fundierte Analysen der Berner Liegenschaften.

Beitrag für mehr Energieeffizenz

Gemeinderat Reto Nause erläutert, dass zukünftig eine verstärkte Sanierungstätigkeit bei den bestehenden Liegenschaften nötig sein werde, um die städtischen Ziele im Energiebereich zu erreichen. Dabei betont er die Wichtigkeit der Aktion: «Eine Thermografie-Analyse kann der erste Schritt zu einer umfassenden, energetischen Sanierung sein – und damit zu mehr Energieeffizienz. Wichtig wird aber sein, dass energetische Gebäudesanierungen auch tatsächlich angepackt werden.»

 

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Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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