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21. März 2012 | Gemeinderat, Direktionen

«Subers Bärn – zäme geits!»: Wettbewerb für Schulen und Jugendliche

Plakate im Anti-Littering-Wettbewerb ausgezeichnet

Im Rahmen eines Wettbewerbs haben Stadtberner Schülerinnen und Schüler im vergangenen Winter Anti-Littering-Plakate kreiert. Eine Jury unter Vorsitz von Gemeinderätin Regula Rytz hat nun die 119 eingereichten Werke begutachtet und die besten Plakate ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde dem Plakat mit den meisten Stimmen aus dem online-Voting der Publikumspreis verliehen. Der Plakat-Wettbewerb ist Bestandteil der Kampagne «Subers Bärn – zäme geits!» und soll mithelfen, die Bevölkerung für die Littering-Problematik zu sensibilisieren.

Littering ist und bleibt auch in der Stadt Bern ein Thema. Unter den achtlos weggeworfenen Abfällen leidet die Attraktivität des öffentlichen Raums, zudem werden die Gebühren- und Steuerzahlenden stark belastet. Die Stadt Bern gibt deshalb seit 2008 mit der Kampagne «Subers Bärn – zäme geits!» Gegensteuer. Neben zusätzlichen Reinigungsleistungen und repressiven Massnahmen setzt die Kampagne insbesondere auf Prävention und will die Eigenverantwortung stärken. Zu diesem Zweck hat sie im Herbst 2011 bei den Stadtberner Schulen einen Plakat-Wettbewerb zum Thema Littering lanciert.

Beste Plakate ausgezeichnet
Die am Wettbewerb teilnehmenden Klassen und Gruppen haben über den vergangenen Winter insgesamt 119 Plakate erarbeitet, welche nun von einer Jury unter Vorsitz von Gemeinderätin Regula Rytz begutachtet worden sind. An einem feierlichen Anlass mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Behördenvertretungen hat die Jury heute die besten Plakate prämiert. «Die Vielfalt und die Qualität der Plakate ist sehr beeindruckend – die beteiligten Schülerinnen und Schüler haben sich offenkundig sehr engagiert mit der Thematik auseinander gesetzt», meinte Rytz an der Preisverleihung. Die Jury hat in fünf verschiedenen Alterskategorien je die beste Arbeit ausgezeichnet; die siegreichen Schulklassen erhalten einen finanziellen Beitrag in ihre Klassenkasse.

Publikumspreis: Plakat mit den meisten Internet-Stimmen
Neben den Jurypreisen wurde auch ein Publikumspreis vergeben: Gewonnen hat ihn dasjenige Plakat, welches im online-Voting die meisten Stimmen erhalten hat. Abgestimmt wurde zwischen dem 20. Januar und dem 14. März auf www.du-kannst-es-besser.ch, wobei pro Tag eine Stimme abgegeben werden konnte. Das siegreiche Plakat erhielt insgesamt 2‘408 Stimmen und siegte damit knapp vor dem Zweitplatzierten (2‘269) und deutlich vor den übrigen Teilnehmenden. Sehr erfreut zeigen sich die Verantwortlichen über die vielen Besuche der Website: Insgesamt wurde die Homepage nicht weniger als 23‘675 Mal aufgerufen, wovon 10‘225 als einmalige Besuche. Im Durchschnitt verblieben die Besucher dabei beachtliche vier Minuten auf der Site. Die Verbreitung via Social Media (Facebook etc.) führte zudem dazu, dass nur rund die Hälfte der Besucher aus Bern selber stammt und beispielsweise rund ein Viertel auf die Stadt Zürich fällt. «Durch diese breite Streuung dürfte der vom Wettbewerb erhoffte Sensibilisierungseffekt erfreulicherweise verstärkt worden sein», meint dazu Stefan Schwarz, Leiter der Kampagne «Subers Bärn – zäme geits!».

Wanderausstellung
Die eingereichten 119 Plakate gehen nun auf Wanderung: Bis zur Sommerpause werden sie jeweils für eine Woche in den beteiligten Schulhäusern sowie an gezielten Orten im öffentlichen Raum ausgestellt (Bahnhofplatz, Kleine Schanze, Waisenhausplatz, Casinoplatz).

Wettbewerb ergänzt vielfältiges Präventions-Angebot
Der Littering-Wettbewerb ergänzt weitere bewährte Präventionsangebote wie den (kostenlosen) Abfallunterricht an den städtischen Schulen, die Aktion «Seitenblicke», den Aktionstag «Wahre Werte», diverse Waldreinigungen, Quartierputztage und Hol- und Bringtage, die Mehrweggeschirr-Pflicht bei Veranstaltungen oder das Ökoinfomobil.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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