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28. März 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen

Erfreuliche Bilanz des lokalen Runden Tisches

Gestern hat zum 5. Mal der lokale Runde Tisch gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen stattgefunden. Dabei zogen die Beteiligten eine positive Bilanz der bisherigen Bemühungen. Sie haben zudem beschlossen, dass der Runde Tisch seine Arbeit intensivieren soll und dazu einen Lenkungsausschuss gebildet.

Bereits zum fünften Mal haben sich am Dienstag, 27. März 2012, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bern, der Kantonspolizei, der Sportklubs YB und SCB, des Regierungsstatthalteramtes, der Justizbehörden, des Kantons Bern, der Fanarbeit sowie von SBB und Bernmobil zum lokalen Runden Tisch zusammengefunden. Dabei zeigten sich die Teilnehmenden erfreut über die Fortschritte, die im Kampf gegen gewalttätige Ausschreitungen bisher erzielt werden konnten. Dazu zählen insbesondere:

  • Markante Reduktion der Polizeieinsatzstunden von 41‘650 Stunden im Jahr 2010 (erstmaliger Runder Tisch) auf 23‘575 Stunden im Jahr 2011
  • Überführung des Pilotprojekts Fanzug in eine Transportpartnerschaft zwischen YB und SBB
  • Installation einer Videoüberwachung im Stadion des SCB
  • Einführung von Dialogteams bei der Kantonspolizei

Dialog wird weitergeführt
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die institutionalisierten Treffen das gegenseitige Verständnis gefördert haben. «Das hat nicht zuletzt auch dazu beigetragen, dass Lösungen möglich wurden, die es vielleicht ohne Runden Tisch nicht gegeben hätte», so Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, der den Runden Tisch leitet.

Der Dialog soll auch in Zukunft weitergeführt werden, allerdings in erweiterter Form: Der lokale Runde Tisch wird künftig noch einmal jährlich tagen und dafür mit einem Lenkungsausschuss ergänzt. Dieser – bestehend aus Marc Lüthi (CEO SCB Eishockey AG), Ilja Kaenzig (CEO YB / Stade de Suisse), Manuel Willi (Chef Region Kapo), Dieter Schärer (stv. Chef Region Kapo) sowie Reto Nause – trifft sich mindestens zweimal jährlich und berät über konkrete Massnahmen und Lösungsvorschläge. Bei Bedarf werden dafür weitere Institutionen beigezogen. Im Anschluss informiert der Lenkungsausschuss die weiteren Teilnehmenden des Runden Tisches über die Ergebnisse. Als thematischer Schwerpunkt im Jahr 2012 wurde die Pyro-Problematik festgelegt.

 

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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