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7. März 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben

50m-Schwimmhalle: Gaswerk-Areal und Marzili im Vordergrund

Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer 50m-Schwimmhalle auf dem Gaswerk-Areal sowie im Marzili in Auftrag. Die anderen möglichen Standorte werden vorläufig nicht weiter geprüft. Ein Gutachten soll zudem zeigen, wie das Projekt am besten finanziert wird.

In den vergangenen Monaten hat eine Projektgruppe fünf Standorte für eine 50-Meter-Schwimmhalle in der Stadt Bern analysiert: Weyermannshaus, Meinen-Areal, Wankdorfcity, Gaswerk-Areal und Marzili. Diese Prüfung der Projektgruppe mit Vertretern mehrerer Direktionen und der Stadtbauten hat gezeigt, dass das Meinen-Areal aus Platzgründen für den Bau einer 50m-Schwimmhalle nicht in Frage kommt. Alle andern Standorte bieten grundsätzlich genügend Platz.

Gaswerk-Areal und Marzili im Vordergrund
Für den Gemeinderat stehen aus sportpolitischer Sicht die Standorte Gaswerk und Marzili im Vordergrund. Mit diesen Standorten wären die Hallenbäder ausgeglichen über die Stadt verteilt. Beide Standorte wären zudem in Bezug auf Zentrumsnähe und Synergien zum Freibad interessant.

Das Areal unter der Monbijoubrücke ist nah am Zentrum und unattraktiv für den Wohnungsbau. Es steht heute im Eigentum der ewb (Energie Wasser Bern). Das Unternehmen hat kein Interesse an einer allfälligen Nachnutzung, und die Stadt hat ein Vorkaufsrecht. Aufgrund seiner früheren Nutzung ist das Grundstück mit Altlasten belastet. Das Areal müsste vor dem Bau einer Schwimmhalle saniert werden. Auch müsste der Standort besser an den öffentlichen Verkehr angebunden werden. Ein Mobilitätskonzept zum Schutz des Quartiers wäre nötig. Diese Hürden erachtet der Gemeinderat aber als überwindbar.

Andere Standorte ungeeignet
Der Standort Weyermannshaus scheidet aus, weil er in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Hallenbad Weyermannshaus und weiter weg vom Zentrum liegt. Der Standort Wankdorfcity fällt aus politischen Gründen weg: Für die Parteien ist dieser Standort zu weit weg vom Zentrum. Er schaffe zusammen mit dem Wylerbad zudem ein Überangebot an Hallenbadwasser in Berns Norden.

Auftrag für Machbarkeitsstudie
Für weitere Abklärungen zu den  Standorten Gaswerk und Marzili gibt der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Zudem sollen mögliche Grundmodelle für Planung, Finanzierung und Betrieb sowie deren Auswirkungen auf Kosten und Leistungserbringung geprüft werden. Der Gemeinderat genehmigt für die beiden Aufträge einen Kredit von 60'000 Franken als Kostendach.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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