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10. April 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat verabschiedet Abstimmungsbotschaft

Neues Wohnquartier auf dem Areal der heutigen KVA

Ab 2013 ersetzt die Energiezentrale Forsthaus die heutige Kehrichtverwertungsanlage (KVA) am Warmbächliweg. Auf dem frei werdenden Areal plant die Stadt ein Wohnquartier. Den Stimmberechtigten werden die hierfür nötigen Realisierungsschritte zum Entscheid vorgelegt: der Erwerb eines Grundstückes von Energie Wasser Bern (ewb), die Genehmigung der Rückbau-kosten eigener Parzellen sowie die Abgabe des Areals im Baurecht. Der Gemein-derat hat die entsprechende Vorlage an die Stimmberechtigten zuhanden des Stadtrats verabschiedet.

Wo heute Kehricht verwertet wird, sollen in Zukunft Wohnungen gebaut werden: Der Ersatz der heutigen KVA durch die neue Energiezentrale Forsthaus bietet der Stadt Bern die Chance, ein neues und zeitgemässes Wohnquartier zu entwickeln. In einem ersten Schritt wurde der entsprechende Zonenplan, welcher eine Zone mit Planungspflicht (ZPP) vorsieht, ausgearbeitet. Über die Zonenplanänderung werden die Stimmberechtigten am 17. Juni 2012 befinden. Nun hat der Gemeinderat für die nächsten Realisierungsschritte des Perimeters ZPP Warmbächliweg-Güterstrasse bereits eine weitere Abstimmungsbotschaft zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Beantragt werden der Erwerb eines Grundstücks von ewb, die Genehmigung der Rückbaukosten eigener Parzellen sowie die Abgabe des Areals im Baurecht. Damit soll für den gesamten Perimeter eine städtebaulich sinnvolle und überzeugende Lösung ermöglicht werden.

Erwerb ewb-Grundstück
Die rund 16 000 Quadratmeter grosse Parzelle der heutigen KVA befindet sich im Eigentum von ewb. Nach der Fertigstellung der neuen Energiezentrale Forsthaus soll sie verkauft werden. Die Stadt verfügt bis zum 31. Dezember 2012 über ein Vorkaufrecht. Der Kaufpreis beläuft sich auf 15,9 Millionen Franken.

Möglicher Rückbau stadteigener Gebäude
Der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik (Fonds) ist Eigentümer von zwei Nachbargrundstücken der KVA. Es besteht das Ziel, diese beiden Grundstücke in die Entwicklung des gesamten Perimeters miteinzubeziehen. Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb soll aufzeigen, ob und wie stark die auf den Grundstücken bestehenden Gebäude zurückgebaut werden sollen. Für den Abbruch sämtlicher Bauten und Anlagen wird mit Rückbaukosten von 4,8 Millionen Franken gerechnet.

Abgabe des gesamten Perimeters im Baurecht
Die Stadt Bern wird den gesamten Perimeter Warmbächliweg-Güterstrasse nicht selber bebauen, sondern im Baurecht abgeben. Ein durch den Fonds durchgeführter städtebaulicher Ideenwettbewerb dient der Bestimmung der zukünftigen Investorinnen und Investoren. Gemäss Zonenplan, über den die Stimmberechtigten am 17. Juni 2012 abstimmen werden, soll die Hälfte der fürs Wohnen vorgesehenen Fläche an gemeinnützige Wohnbauträgerinnen und Wohnbauträger abgegeben werden. Für den gesamten Perimeter wird mit künftigen Baurechtszinseinnahmen von 1,3 Millionen Franken gerechnet.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentVortrag des Gemeinderats an den Stadtrat (PDF 252 KB) 10.04.2012 251.1 KB

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