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6. Juni 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Kurznachrichten des Gemeinderats

Neue Motorspritzen für die Feuerwehr
Der Gemeinderat hat die Anschaffung von sechs neuen Motorspritzen für die Feuerwehr Bern beschlossen und dafür einen Kredit von 245‘000 Franken bewilligt. Motorspritzen werden bei Brandbekämpfungen für die Erhöhung des Wasserdrucks und zum Wassertransport benötigt. So können sie bei einem Grossbrand zusätzlich zum Hydrantennetz auch Gewässer für den Löscheinsatz erschliessen, beispielsweise die Aare bei einem Brand in der Altstadt. Heute besitzt die Abteilung Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt über 30 Motorspritzen, wovon die Mehrheit am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt ist. Diese werden nun mit den wenigen neuen Modellen ersetzt, welche wesentlich leistungsfähiger sind.

Gemeinderat begrüsst jährlichen Gehaltsaufstieg für Lehrpersonen
Der Gemeinderat ist überzeugt, dass ein jährlicher, individueller Lohnanstieg den Lehrberuf attraktiver macht, die Lehrpersonen motiviert und die Qualität der Schule steigert. Das schreibt er im Rahmen der Vernehmlassung zum Gesetz über die Anstellung der Lehrkräfte an die Erziehungsdirektion des Kantons Bern. Weil es im Kanton Bern immer schwieriger wird, gut qualifizierte Lehrkräfte zu finden, will der Kanton künftig wieder jeder Lehrperson einen ausreichenden, jährlichen Gehaltsaufstieg gewähren. Der Gemeinderat unterstützt diesen Plan. Er empfiehlt aber auch, dass bei der Bemessung der Arbeitszeit ein Systemwechsel vorbereitet wird. Die Definition der Arbeitszeit in Lektionen entspreche nicht mehr dem tatsächlichen Arbeitsaufwand von Lehrpersonen, schreibt er. Eine Bemessung in Anstellungsprozenten analog den Verwaltungsangestellten würde dem besser gerecht.

Ehrengrab für Klaus Schädelin
Der Gemeinderat hat beschlossen, die Grabstätte von Klaus Schädelin auf dem Berner Bremgartenfriedhof als sogenanntes Persönlichkeitsgrab zu erhalten. Damit kann die Grabstätte des am 13. Dezember 1987 verstorbenen Berner Pfarrers und Gemeindepolitikers über die übliche Konzessionsdauer hinaus bestehen bleiben. Diese Möglichkeit steht für Persönlichkeiten offen, die mit ihrem Lebenswerk Aussergewöhnliches geschaffen und einen Bezug zu Bern haben. Der am 17. September 1918 in Bern geborene Klaus Schädelin wirkte als Pfarrer u. a. an der Petruskirche in Bern. Sein 1955 erstmals publiziertes Jugendbuch «Mein Name ist Eugen» wurde in der Deutschschweiz zum Klassiker und 2004 verfilmt. Von 1958-78 sass er für die neu gegründeten Jungen Berns im Berner Gemeinderat und von 1962-70 war er Mitglied des Grossen Rats. Später wirkte er für die Satire-Radiosendung «Zytlupe» als zeitkritischer Autor und Moderator. Da die Erhaltung des Grabes am bestehenden Ort nicht möglich ist, wird das Grab von Klaus Schädelin und seiner Frau an einen neuen Platz in der Familiengrababteilung des Bremgartenfriedhofes verlegt.

Kredit für eine Entfeuchtungsanlage im Innern der Lorrainebrücke
Die 1930 erbaute Lorrainebrücke ist als Betonbrücke konzipiert und enthält in ihrem Innern aus statischen Gründen 245 Kammern. Wie alle Betonwände sind auch diese Kammern einem Korrosionsprozess ausgesetzt, was wiederum langfristig die Konstruktion der Brücke beeinträchtigt. Aus diesem Grund wurden anlässlich der letzten Gesamtsanierung der Lorrainebrücke im Jahr 1996 drei Entfeuchtungsanlagen eingebaut, welche die Luftfeuchtigkeit in den Kammern reduzieren. Dank dieser Massnahme kann die Korrosion verlangsamt und die Lebensdauer der Brücke verlängert werden. Die drei Entfeuchtungsanlagen haben inzwischen ihren Alterszenit erreicht und einzelne Anlagenteile müssen ersetzt werden. Dazu hat der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats eine Kreditvorlage über 400‘000 Franken verabschiedet. Die Arbeiten an den Entfeuchtungsanlagen führen zu keinen Verkehrsbehinderungen und sind für die zweite Jahreshälfte 2012 geplant.

 

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Datei PDF documentVortrag Lorrainebrücke (PDF 28 KB) 06.06.2012 27.6 KB

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