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27. Juni 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Statusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie der Stadt Bern

Viel Engagement für mehr Umweltschutz in der Verwaltung

Die Umweltbelastung der Berner Stadtverwaltung hat im Jahr 2011 abgenommen. Die Verwaltung konnte sich in mehreren Bereichen verbessern, so unter anderem bei der Abfallmenge, bei der Verwendung von Recyclingpapier, bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und beim Heizen. Auch die gesamtstädtischen Zielvorgaben der Energiestrategie 2006-2015 wurden gemeinsam mit dem Umweltmanagement ausgewertet. Dabei ist insbesondere die Entwicklung bei der Reduktion des Stromverbrauches und des CO2-Ausstosses in der Stadt Bern erfreulich.

Mit verschiedenen Massnahmen hat sich die Berner Stadtverwaltung auch 2011 darum bemüht, ihre Umweltbelastung weiter zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem der Einkauf von energieeffizienten Computern durch die Informatikdienste, die Einführung des umweltschonenden Waschens bei der Berufsfeuerwehr, der Einsatz von Durchflussbegrenzern bei Warmwasserhähnen durch die Stadtbauten Bern oder die Einführung eines zertifizierten Umweltmanagements in der Stadtgärtnerei. Im Rahmen des städtischen Umweltmanagements werden sämtliche Massnahmen erfasst und in einem Bericht dokumentiert, der in diesem Jahr zum siebten Mal erscheint. 

Anteil Recycling-Papier wurde gesteigert
Der «ökologische Leistungsausweis» der Verwaltung fällt grundsätzlich positiv aus. Am stärksten belastet wurde die Umwelt durch die Stadtverwaltung im Jahr 2011 durchs Heizen (37 Prozent), gefolgt vom Werkverkehr (24 Prozent) sowie der Arealwirtschaft (20 Prozent). Darunter fällt beispielsweise der Wasserverbrauch oder der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Den an die Kehrichtverbrennung gelieferten Abfall konnte die Stadtverwaltung im letzten Jahr um zehn Prozent reduzieren. Durch die leichte Verringerung der Fahrleistung des Werkverkehrs wurde die Umwelt weiter entlastet. Der Stromverbrauch blieb praktisch gleich. Die Stadtverwaltung hat jedoch die bezogene Ökostrom-Menge im Jahre 2011 verdoppelt. Erfreulich präsentiert sich die Situation beim Papier: Zwar ist der Verbrauch an Papier gleich geblieben, jedoch stieg der Anteil an Recycling-Papier auf 68 Prozent. Weil mehr Flächen beheizt wurden, stieg der Heizenergieverbrauch leicht an. Der Anteil an Heizöl hat abgenommen und seit 2010 wird ausschliesslich Öko-Öl eingesetzt.

Stadt Bern beim Stromverbrauch und CO2-Ausstoss auf Kurs
Um Synergien zu nutzen und Ressourcen zu schonen, erscheint die Berichterstattung zum Umweltmanagement jeweils gemeinsam mit dem Analysebericht zum Stand der Energiestrategie, die der Gemeinderat 2006 verabschiedet hat und die im Gegensatz zum Umweltmanagement das gesamte Gemeindegebiet umfasst. Die darin vereinbarten Ziele sehen unter anderem vor, dass die Stadt bis 2015 den Verbrauch fossiler Energien und den CO2-Ausstoss um zehn Prozent senkt. Die Entwicklung ist erfreulich: Allein zwischen 2006 und 2011 konnten die CO2-Emissionen um elf Prozent gesenkt werden. Auch der Stromverbrauch bewegt sich im Rahmen der Zielvorgabe, die verlangt, dass der Zuwachs auf maximal fünf Prozent begrenzt wird. Gefordert bleibt die Stadt bei der Produktion von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien.

Statusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie
Die Berichterstattung zum Umweltmanagement ist Teil des städtischen Umweltmanagementsystems, das die Stadt seit dem Jahr 2002 führt. Die Stadtverwaltung hat damit den Auftrag, ihre Leistungen im Umweltbereich nachhaltig zu verbessern, zu kontrollieren und transparent zu machen. Der Bericht erscheint alle zwei Jahre. Der Energiebericht erfasst und analysiert Ziele und Massnahmen der städtischen Energiestrategie 2006-2015.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentStatusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie 2012 (PDF 1.2 MB) 27.06.2012 1.2 MB

Informationsdienst der Stadt Bern

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