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4. Juli 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Vom Pilotprojekt zum Regelangebot in der Stadt Bern

Frühförderung primano wird 2013 weitergeführt

Der Gemeinderat will das Frühförderungsprojekt primano weiterführen. Ab 2013 ist primano nicht mehr ein Pilotprojekt, sondern ein Regelangebot. Die bewährten Elemente bleiben: Vernetzung im Quartier, Hausbesuche und Förderung in Spielgruppen. Zu den bisherigen Standorten im Westen Berns kommen weitere Standorte hinzu. Bis 2016 wird das Projekt je nach Bedarf angepasst. Für die Finanzierung sind auch Gelder von Dritten nötig.

In der Stadt Bern gibt es knapp 6000 Kinder von 0 bis 4 Jahren. Sie alle können künftig von Frühförderung profitieren und erhalten so faire Startchancen in die Schullaufbahn. Erste Auswertungen des Pilotprojekts primano haben gezeigt, dass von Frühförderung insbesondere diejenigen Kinder profitieren, die aufgrund verschiedener Belastungen der Familie zuhause wenig gefördert werden. Vor allem diese Kinder will primano nach und nach in allen Stadtteilen erreichen. Die Frühförderung setzt dabei auf die bewährten drei Elemente: Vernetzung im Quartier, das Hausbesuchsprogramm «schritt:weise» sowie spezielle Förderung in Spielgruppen. Wegen unterschiedlicher Voraussetzungen in den einzelnen Quartieren und aufgrund von Erkenntnissen aus dem Pilotprojekt werden diese Elemente je nach Bedarf angepasst.

Vernetzung und Hausbesuche nicht nur im Westen
Quartier-Koordinationspersonen sorgten bisher in Bern West dafür, dass sich zuweisende und anbietende Stellen kennen, Eltern über die Bedeutung der Frühförderung informiert sind und Kinder Zugang zu den Angeboten erhalten. Neu soll es primano-Plattformen auch im Nordquartier, im Osten der Stadt und in der Länggasse geben. Auch die Hausbesuche bei Familien, die wegen verschiedener Belastungen eine intensive Begleitung benötigen, gab es bisher einzig in Bern West. Künftig bietet primano das Programm an drei Standorten an: Bern West (ca. 40 Kinder pro Jahr), Bern Nord-Ost und Bern Mitte-Süd (je ca. 20 Kinder pro Jahr).

Vergünstigter Spielgruppenbesuch
Der Besuch einer Spielgruppe ist für Kleinkinder sehr wichtig, damit sie gemeinsam mit andern Kindern spielen können. Weil bisher zu viele Kinder aus finanziellen Gründen vom Spielgruppenbesuch ausgeschlossen waren, wird ein Vergünstigungssystem entwickelt. Es soll administrativ möglichst einfach sein und allen Kindern den Zugang zu einer Spielgruppe ermöglichen. Ab 2013 können zudem alle Spielgruppen die Fördermodule nutzen, die während des Pilotprojekts entwickelt wurden. Sie unterstützen die Entwicklung und Sicherung der pädagogischen Qualität.

Finanzierung durch Stadt und Dritte
Die Kosten für das Regelangebot primano betragen im Jahr 2013 760‘000 Franken, ab 2015, wenn alle Elemente umgesetzt sind, 940‘000 Franken. Für die Finanzierung sind jährlich 550‘000 Franken im Budget der Stadt Bern eingestellt. Der Rest, 210‘000 bis 390‘000 Franken pro Jahr, muss über Drittmittel finanziert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.primano.ch

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentFrühförderungskonzept (PDF 2.50 MB) 04.07.2012 2.5 MB

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