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14. August 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Bilanz der uniformierten präventiven Polizeipräsenz in der Stadt Bern

Gute Erfahrungen mit der erhöhten Polizeipräsenz

In den letzten Jahren wurde die Polizeipräsenz in der Stadt Bern kontinuierlich ausgebaut. Zudem konnte mit der Umsetzung der Initiative «Für eine sichere Stadt» früher als erwartet begonnen werden. Die verstärkte Präsenz der polizeilichen Fuss- und Velopatrouillen hat sich bisher bewährt und wird von der Bevölkerung positiv wahrgenommen. Anlässlich eines Mediengesprächs zogen Stadt und Kantonspolizei Bern heute eine erste Bilanz.

Im Jahr 2009 betrug die uniformierte präventive Polizeipräsenz in der Stadt Bern 63‘353 Stunden. Im Jahr 2010 stieg die Zahl auf 76‘609 Stunden und im letzten Jahr auf 79‘828 Stunden. In dieser Zeit sind die Polizistinnen und Polizisten zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Einsatzfahrzeug in der Stadt unterwegs – einerseits, um physisch Präsenz zu markieren, andererseits, um direkt mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten. Denn gerade für das subjektive Sicherheitsempfinden spielt die Polizeipräsenz eine wichtige Rolle, wie Sicherheitsdirektor Reto Nause und Manuel Willi, Chef Regionalpolizei bei der Kantonspolizei Bern, heute anlässlich eines gemeinsamen Mediengesprächs betonten. «Früher war es der Dorfpolizist, heute sind es professionell ausgerüstete Patrouillen – der Effekt ist derselbe: die Leute fühlen sich unmittelbar sicherer», so Reto Nause.

Polizistinnen und Polizisten in anderer Funktion unterwegs
Stadt und Kantonspolizei zogen eine positive Bilanz der bisherigen Entwicklung und der dabei gemachten Erfahrungen. Wie Rückmeldungen zeigen, wird die zusätzliche Polizeipräsenz von einem Grossteil der Bevölkerung sehr geschätzt. Polizistinnen und Polizisten würden in der Öffentlichkeit gemeinhin im Zusammenhang mit konkreten Interventionen in Erscheinung treten, durch ihre präventive Tätigkeit würden sie nun vermehrt auch in anderer Funktion wahrgenommen, was positiv sei.

Vermehrte Fuss- und Fahrradpatrouillen
Gemäss Manuel Willi sind Fusspatrouillen ideal, um die Sicherheit zu erhöhen und den Kontakt mit der Bevölkerung zu pflegen. Aus diesem Grund hat die Kantonspolizei in den vergangenen Jahren den Anteil der Fusspatrouillen kontinuierlich ausgebaut. So wurden 2011 in der Berner Innenstadt bereits 45 Prozent der präventiven Präsenz zu Fuss geleistet. Um kurze Interventionszeiten sicherzustellen, ist die Polizei aber auch darauf angewiesen, mit Einsatzfahrzeugen zu patrouillieren. Mit den zusätzlichen 20‘000 Stunden, die durch den Gegenvorschlag zur Initiative «Für eine sichere Stadt» beim Kanton für 2012 und 2013 eingekauft wurden, wird der Anteil der Fuss- und Fahrradpatrouillen weiter gesteigert werden können. So werden die zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst hauptsächlich zu Fuss und mit dem Fahrrad absolvieren.

Mehr Flexibilität bei der Schwerpunktsetzung
Mit dem Ausbau wird die Polizeipräsenz in der Stadt Bern innert weniger Jahre von 65‘000 auf 92‘000 Stunden erhöht werden. Erfreulicherweise kommt die Umsetzung des Gegenvorschlags schneller voran als erwartet: So konnten die ersten zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten bereits ab dem 1. September 2011 auf Patrouille gehen. Durch die Erhöhung der eingekauften Leistungen sind in der Stadt Bern zusätzlich durchschnittlich ein bis zwei Doppelpatrouillen rund um die Uhr unterwegs.

Ein standardisierter Prozess erlaubt es zudem, dass Schwerpunkte tagesaktuell gesetzt werden können. Dies ermöglicht einen gezielten Einsatz der polizeilichen Präsenz. Durch die bisherige Schwerpunktsetzung wurden rund 60 Prozent der zusätzlichen polizeilichen Präsenz in der Innenstadt geleistet, die restlichen 40 Prozent in den Aussenquartieren.

Im Jahr 2014 soll die Wirkung und Zielerreichung der erhöhten Polizeipräsenz detailliert evaluiert werden.

 

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Datei PDF documentEntwicklung Polizeipräsenz (PDF 26 KB) 14.08.2012 25.7 KB

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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