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17. September 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Kreditantrag an den Stadtrat

Verbesserungen am Bollwerk

Am Bollwerk sind Werkleitungssanierungen dringend notwendig. Der Gemeinderat will diese Gelegenheit dazu benützen, erste Verbesserungen im Strassenraum zu realisieren. Er beantragt dem Stadtrat zu diesem Zweck einen Kredit von 2,2 Mio. Franken.

Das Bollwerk ist eine der zentralen Verkehrsachsen der Stadt Bern. Stadtrat und Gemeinderat wollen das Gebiet in den nächsten Jahren städtebaulich aufwerten. Bis Ende März 2013 soll eine umfassende Gesamtplanung initiiert werden. Die Vorbereitungsarbeiten sind im Gange.

Losgelöst von diesen städtebaulichen Bedürfnissen besteht dringender Sanierungsbedarf bei den Werkleitungen im Bollwerk: Dringend ersetzt werden müssen die Wasserleitungen, welche das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Die Wasserleitungsbrüche vom 31. Januar 2006, 26. Oktober 2011 und dem 5. Februar 2012 im Bollwerk haben aufgezeigt, in welch schlechtem Zustand sich die Werkleitungen befinden. Ferner will Energie Wasser Bern eine neue Gasleitung erstellen. Diese Werkleitungssanierungen will der Gemeinderat dazu benützen, verschiedene Werterhaltungsmassnahmen umzusetzen. Dabei geht es hauptsächlich um sicherheitsrelevante Sanierungsarbeiten im Bereich der Kreuzungen Bollwerk / Hodlerstrasse sowie Bollwerk / Neubrückstrasse. Ausserdem sollen die Lichtsignalanlagen erneuert und bei den Bushaltestellen neue Betonplatten eingebaut werden. Schliesslich werden verschiedene Massnahmen in der Gestaltung des Strassenraums umgesetzt, welche in erster Linie dazu dienen, die Verkehrssicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende zu erhöhen.

Für die Bauphase wurde ein umfassendes Verkehrskonzept erstellt. Dank diesem werden die Verkehrsbehinderungen auf der Achse Bollwerk auf das Minimum beschränkt. Der öffentliche Verkehr wird während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Die Teilsanierung des Bollwerks findet 2013 zur gleichen Zeit wie die Gesamtsanierung Marktgasse statt. Die Verkehrskonzepte wurden aufeinander abgestimmt.

Künftige Visionen nicht verbaut
Bei der Projektierung wurde darauf geachtet, dass der Raum Bollwerk für künftige Visionen – Zukunft Bahnhof Bern, 2. Tramachse, Gesamtkonzept Schützenmatte – nicht verbaut wird. Grosse Beachtung wurde vor allem der Platzierung der Werkleitungen geschenkt. Diese werden so angeordnet, dass mit einer allfälligen künftigen Tramlinie im Bollwerk keine Konflikte entstehen. 

Nachdem der Stadtrat im Juli 2011 einen Projektierungskredit von 210‘000 Franken für das Projekt „Teilsanierung Bollwerk“ bewilligt hatte, konnte der Gemeinderat nun die Baukreditvorlage zuhanden des Parlaments verabschieden. Beantragt wird ein Kredit von 2,2 Mio. Franken, die Vorlage unterliegt somit dem fakultativen Referendum. Die Kosten für den Ersatz der Wasserleitungen und den Neubau der Gasleitung gehen zulasten von Energie Wasser Bern. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Frühjahr beginnen; sie werden bis gegen Ende 2013 dauern.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentVortrag Bollwerk: Teilsanierung; Ausführungskredit (PDF 122 KB) 17.09.2012 122.5 KB

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