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17. September 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat erlässt Verkehrskonzept für den Stadtteil 3

Gebiet Mattenhof-Weissenbühl: Verträglicher Individualverkehr

Der Gemeinderat hat den Teilverkehrsplan für den motorisierten Individualverkehr im Gebiet Mattenhof – Weissenbühl in Kraft gesetzt. Der Verkehrsplan zeigt in einem Zeithorizont bis 2020 die geplanten Massnahmen auf, mit denen die Motorfahrzeuge künftig quartierverträglicher durch den Stadtteil 3 gelenkt werden sollen.

Der vom Gemeinderat erlassene Teilverkehrsplan für das Gebiet Mattenhof - Weissenbühl dient als Planungsinstrument für künftige politische und technische Entscheide zur Entwicklung des Strassennetzes, zur Gestaltung des Strassenraums und zur Erschliessung von Arealen mit dem motorisierten Individualverkehr. Im Vordergrund stehen dabei Massnahmen, mit denen der Motorfahrzeugverkehr im öffentlichen Strassenraum zu Gunsten der Quartierbevölkerung verträglicher abgewickelt und verkehrsberuhigte Wohnquartiere geschaffen werden können. 

Konsequente Bündelung des Verkehrs auf wenigen Verkehrsachsen
Der Stadtteil 3 mit den Quartieren Mattenhof, Monbijou, Sandrain, Weissenbühl, Weissenstein und Holligen zeichnet sich durch kurze Wege ins Stadtzentrum und ein dichtes Netz an Tram- und Buslinien sowie gute Wegverbindungen für den Fuss- und Veloverkehr aus. Die unterschiedlich grossen Quartiere weisen eine vergleichsweise geringe Verkehrsbelastung auf. Demgegenüber sind die Achsen Laupenstrasse – Murtenstrasse und Weissensteinstrasse stark befahren. Inselplatz und Eigerplatz sind in Spitzenzeiten an der Kapazitätsgrenze angelangt, was auch den öffentlichen Verkehr behindert. Diese Bündelung des motorisierten Verkehrs auf wenige Achsen soll zwar zugunsten der ruhigen Wohnquartiere grundsätzlich beibehalten werden. Gleichzeitig soll aber der motorisierte Verkehr im Rahmen des Möglichen reduziert und noch konsequenter von den Wohnquartieren fern gehalten werden.

Schlüsselprojekte im Stadtteilzentrum und Sandrainquartier
Der Teilverkehrsplan definiert zwei prioritär zu behandelnde Schlüsselprojekte:

  • Eine grundsätzliche Neuorganisation des Verkehrsnetzes soll das eigentliche Stadteilzentrum, der Raum Loryplatz – City West – Eigerplatz, mittel- und langfristig vor Durchgangsverkehr entlasten; Ziel ist eine Reduktion um 10 Prozent. Die Umsetzung ist teilweise abhängig vom Projekt Tram Region Bern (Neugestaltung Eigerplatz) und von der geplanten Zweiten Tramachse Innenstadt.
  • Für das Sandrainquartier wird zusammen mit der Quartierorganisation ein Verkehrsberuhigungskonzept erarbeitet. Mit Massnahmen wie Temporeduktion, Einbahnverkehr und Sperren soll das Quartier von quartierfremdem Verkehr entlastet werden.

Der Teilverkehrsplan enthält daneben zahlreiche weitere Massnahmen, die im Stadtteil 3 in einem Zeithorizont bis 2020 ein optimiertes Strassennetz sowie qualitativ aufgewertete Plätze und Strassenräume bringen sollen.

 

Downloads

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentAnhang Mitwirkungsbericht Stadtteil 3 (PDF 3.6 MB) 17.09.2012 3.6 MB
Datei PDF documentMitwirkungsbericht (PDF 1.3 MB) 17.09.2012 1.3 MB
Datei PDF documentTeilverkehrsplan MIV (PDF 7.6 MB) 17.09.2012 7.6 MB

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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