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14. September 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Probleme bei den Quartierentsorgungsstellen

Neuorganisation der Kunststoffsammlung

Die Quartierentsorgungsstellen sind sehr beliebt. Ihre starke Nutzung verursacht aber gleichzeitig Probleme wie Lärm, Verkehr, Kehrrichttourismus oder wilde Deponien, worunter die unmittelbare Nachbarschaft leidet. Die Stadt reagiert darauf mit einer Informationskampagne zur korrekten Benützung der Sammelstellen. Zudem wird die Kunststoffsammlung neu organisiert. Die Massnahmen werden per 1. Oktober 2012 umgesetzt.

Die Stadt betreibt seit 2005 auf dem ganzen Stadtgebiet unbediente Quartierentsorgungsstellen. Die mittlerweile elf Sammelstellen erfreuen sich nicht nur bei Bernerinnen und Bernern grosser Beliebtheit. Ihr vielfältiges Sammelangebot von Glas, Metall, Batterien über Karton, Papier und PET bis hin zu Kunststoff zieht auch viele Auswärtige an. Insbesondere die Kunststoff-Sammlung ist populär. In Spitzenzeiten – vor allem an Samstagen – sind die Kunststoffbehälter mit einem Fassungsvolumen von fünf Kubikmetern schnell überfüllt. Aber auch die Behälter mit Karton, Papier und PET müssen an vielen Standorten bis zu zwei Mal am Tag geleert werden. Die hohen Besucherfrequenzen strapazieren damit die Entleerungslogistik und die unmittelbare Nachbarschaft: Lärm, Verkehr, wilde Deponien und das Benützen zu Unzeiten sind die Kehrseite der Medaille. 

Neuorganisation der Kunststoffsammlung
Bei den Quartierentsorgungsstellen werden heute grosse Mengen an Kunststoffen entsorgt. Diese weisen aber erfahrungsgemäss einen hohen Verschmutzungsgrad und eine starke Vermischung von unterschiedlichen Sorten auf, sodass das Sammelgut keiner (direkten) Wiederverwertung zugeführt werden kann. Mittels thermischer Behandlung wird daraus im Rahmen eines Pilotprojektes Öl oder Ersatzbrennstoff gewonnen; die langfristige Abnahme ist jedoch nicht gesichert. Die Stadt hat deshalb beschlossen, die Kunststoffsammlung neu zu organisieren: Ab 1. Oktober werden Kunststoffe nicht mehr bei den Quartierentsorgungsstellen, sondern neu in den städtischen Entsorgungshöfen gesammelt. Kostenlos entsorgt werden können sämtliche Kunststoff-Behälter mit Deckel wie z.B. Speiseöl- und Essig-, Reinigungsmittel-, Shampoo- oder Milchflaschen. Dabei handelt es sich um wertvolle Materialien für das Kunststoff-Recycling, welche einer (direkten) Wiederverwertung zugeführt werden können. 

Nicht mehr gesammelt werden die heute fälschlicherweise in den Quartierentsorgungsstellen entsorgten Materialien wie Tetra Paks, Joghurtbecher, Gemüse-, Früchte- und Fleischschalen, Styropor und allgemeines Füll- und Verpackungsmaterial. Da diese Stoffe nicht wiederverwertbar sind, handelt es sich um reinen Hauskehricht.

Weil die kostenlose Kunststoffsammlung erfahrungsgemäss auch bei Auswärtigen beliebt ist, erhoffen sich die Verantwortlichen von der neuen Regelung der Kunststoffsammlung eine Entlastung der Quartierentsorgungsstellen und eine spürbare Reduktion von motorisierten Entsorgungsgängen in den Wohnquartieren. Die Stadt Bern bittet die Besucherinnen und Besucher aus anderen Gemeinden, die Sammelstellen an ihrem Wohnsitz zu benutzen.

Korrekte Benutzung der Quartierentsorgungsstellen
Die Neuorganisation der Kunststoffsammlung wird begleitet von Plakaten und Aufklärungsaktionen. Ab 1. Oktober sind während rund zwei Wochen bei sämtlichen Quartierentsorgungsstellen Infoteams vor Ort, welche die Bevölkerung auf die Änderung und die korrekte Nutzung der Sammelstellen aufmerksam machen. Beispielsweise, dass von 20 Uhr bis 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen die Sammelstelle aus Gründen des Nachbarschutzes nicht benutzt werden darf. Vorgesehen sind zudem Optimierungen bei der Entleerung, was eine Reduktion des Lastwagenverkehrs bewirkt, sowie intensivere Überwachungs- und Repressionsmassnahmen bei unkorrekter Benutzung der Sammelstellen.

 

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Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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