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5. Dezember 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Quartier- und Verkehrsplanung für den Stadtteil 3

Gemeinderat erlässt Quartierplanung für den Stadtteil 3

Der Gemeinderat hat die Quartierplanung für den Stadtteil 3 beschlossen und in Kraft gesetzt. Sie listet für die Quartiere Monbjiou, Mattenhof, Sandrain, Weissenbühl, Weissenstein und Holligen Massnahmen auf und zeigt, wie sich der Stadtteil in den nächsten 15 bis 20 Jahren städtebaulich und freiraumplanerisch entwickeln soll.

Die vom Gemeinderat erlassene Quartierplanung 3 für die Quartiere Monbijou, Mattenhof, Sandrain, Weissenbühl, Weissenstein und Holligen bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Stadtteils und dient als Planungsinstrument für künftige politische und planerische Entscheide zur Entwicklung von einzelnen Arealen und zur Gestaltung des öffentlichen Raumes. Im Vordergrund stehen hier die städtebaulichen und freiraumplanerischen Ziele, das Konzept und Handlungsansätze. Im Rahmen der Umsetzung werden Schlüsselprojekte und wichtige Massnahmen definiert sowie Prioritäten gesetzt, die zu einer verträglichen und prosperierenden Stadtteilentwicklung führen sollen.

Wohnen, Arbeiten, öffentlicher Raum
Innerhalb der einzelnen Quartiere Monbijou, Mattenhof, Sandrain, Weissenbühl, Weissenstein und Holligen ist eine Vielzahl von Gebieten durch ein gefestigtes Siedlungsgefüge und ein vielfältiges Netz an strukturierenden Freiräumen gekennzeichnet. Wesentliche Ansatzpunkte für die räumliche Umsetzung der Ziele bestehen in der Entwicklung leistungsfähiger Stadtteil- und Quartierzentren. Weitere wichtige Impulsträger sind Gebiete, die als potenzielle Standorte für Umnutzungen, Nutzungsintensivierungen und bauliche Verdichtung beurteilt werden. Insbesondere wird ein Schwergewicht auf den Erhalt und die Stärkung der städtebaulichen Zusammenhänge gelegt. Stadtteilprägende Strassenzüge und öffentlich nutzbare Freiräume sollen aufgewertet werden. Neben der Diversifikation des Wohnangebots und qualitativen Aufwertung des öffentlichen Raumes wird die Förderung zukunftsorientierter Dienstleistungsunternehmen und Forschungseinrichtungen im Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen und auf dem Inselareal in die Quartierplanung einbezogen. Gesamthaft ergibt sich ein Bild, das den Stadtteil 3 in seiner vorhandenen Grundstruktur konsolidiert und weiterentwickelt.

Fokus auf vier Teilgebiete
Die Quartierplanung definiert vier prioritär zu behandelnde Schlüsselprojekte:

  • Im Raum Holligen wird durch die Abfolge attraktiver Freiräume das Angebot an breit nutzbaren Freizeit- und Erholungsflächen durch die Entwicklung eines Stadtteilparks deutlich verbessert. In direkter Nachbarschaft entsteht das neue Wohngebiet Mutachstrasse und Holligenstrasse.
  • Zwischen Eigerplatz, Loryplatz und City West wird der öffentliche Strassenraum in Form von funktionalen und gestalterischen Massnahmen aufgewertet.
  • Der Aareraum Marzili/Sandrain ist ein wichtiger Erholungs-, Kultur- und Freizeitraum, welcher gestärkt und besser zugänglich gemacht wird. Sorgfältig zu überprüfen sind Wohnnutzungspotenziale und der genaue Standort der 50m-Schwimmhalle auf dem Gaswerkareal.
  • Der Entwicklungsschwerpunkt (ESP) besteht aus mehreren voneinander abgeschnittenen Teilquartieren: Holligen, Steigerhubel und Untermatt. Diese sollen besser miteinander verbunden werden. Dies wird erreicht, indem der öffentliche Raum aufgewertet werden soll. Zum Beispiel wird der Europaplatz neu gestaltet und eine Passerelle für den Langsamverkehr gebaut.

Die Quartierplanung enthält weitere wichtige Massnahmen, um den Stadtteil III in den nächsten 15 bis 20 Jahren nachhaltig aufzuwerten.

Verkehrsplan im September verabschiedet
Im engen Zusammenhang mit der Quartierplanung für den Stadtteil 3 steht der Teilverkehrsplan für motorisierten Individualverkehr im Gebiet Mattenhof-Weissenbühl. Das entsprechende Verkehrskonzept wurde vom Gemeinderat bereits Mitte September 2012 verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Teilverkehrsplan sieht eine konsequente Bündelung des Verkehrs auf wenigen Verkehrsachsen vor und bezweckt eine Entlastung der Wohnquartiere vom Individualverkehr.

Downloads

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentAnhang Mitwirkungsbericht (PDF 2.4 MB) 11.12.2012 2.4 MB
Datei PDF documentMitwirkungsbericht (PDF 1.3 MB) 11.12.2012 1.3 MB

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