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5. Dezember 2012 | Gemeinderat, Direktionen

Sozialpreis 2012

«Die dargebotene Hand» und «La Prairie» ausgezeichnet

Der 17. Sozialpreis der Stadt Bern geht zum einen an die Telefonberatung «Die Dargebotene Hand Bern» und zum andern an den Verein «La Prairie Bern». Der Preis würdigt die unzähligen Stunden an Freiwilligenarbeit, welche das Sorgentelefon 143 und der Begegnungsort an der Sulgeneckstrasse geleistet haben. Gemeinderätin Edith Olibet hat die Preise in der Höhe von je 5000 Franken am UNO-Tag der Freiwilligen verliehen.

Rund 16'000 Anrufe und tausende Anfragen im Internet nehmen die freiwilligen Mitarbeitenden der Dargebotenen Hand Bern jährlich entgegen. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der Hilfesuchenden und die Lösung ihrer Probleme im Mittelpunkt. Auch wenn die Gespräche negativ und hoffnungslos beginnen, können die freiwilligen Mitarbeitenden immer wieder Menschen dazu motivieren, Hilfe anzunehmen. Dafür zollt ihnen die Jury Respekt. Auch trägt die Dargebotene Hand neuen Herausforderungen laufend Rechnung und rekrutiert immer wieder Freiwillige. Sie blickt gut gerüstet und mit grossem Engagement in die Zukunft. Ihre wichtige Beratungsarbeit ist ohne den Einsatz der freiwilligen Mitarbeitenden nicht möglich.

«Einen Ort der Begegnung schaffen»
Die andere Hälfte des Sozialpreises 2012 geht an den Verein La Prairie Bern. Das offene Haus bei der Dreifaltigkeitskirche Bern ist seit über 30 Jahren ein Ort, an dem Menschen verschiedenster Herkunft ein- und ausgehen, sich unterhalten können, ein gemeinsames Mahl einnehmen oder Ruhe und Geborgenheit finden. Rund 60 Freiwillige, Frauen und Männer, sorgen mindestens einmal in der Woche für eine gemütliche Atmosphäre und für ein gutes, gesundes und günstiges Essen. Dies sind über 6000 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr. Die Jury ist sehr beeindruckt von diesem langjährigen und nachhaltigen Engagement.

Edith Olibet betonte an der Preisverleihung, dass den zahlreichen Freiwilligen unser Respekt und unsere Wertschätzung gebühren. Deshalb stehe der Sozialpreis auch immer stellvertretend für all diejenigen, die sich freiwillig engagieren.

Der Sozialpreis
Der Sozialpreis ist jährlich mit 10’000 Franken dotiert und wird von der Warlomont-Anger-Stiftung finanziert. Eine Jury unter dem Vorsitz von Gemeinderätin Edith Olibet wählt eine bzw. einen bis maximal drei Gewinnerinnen oder Gewinner. Bedingung für die Bewerbung um den Sozialpreis ist, dass die Arbeit (mit Ausnahme von Spesen) ohne Entlöhnung geleistet wird und dass ein intensives Engagement über längere Zeit erfolgt ist.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentAnsprache (PDF 94.0 KB) 05.12.2012 94.1 KB
Datei PDF documentAusschreibung Sozialpreis 2012 (PDF 60.4 KB) 05.12.2012 60.5 KB

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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