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27. März 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Undichtes Becken

Vier Varianten für Sanierung des Freibads Weyermannshaus

Das Freibad Weyermannshaus muss saniert werden. Es ist undicht und entspricht nicht mehr den Vorschriften des Gewässerschutzes. Die Stadt Bern hat vier Sanierungsvarianten ausarbeiten lassen. Jetzt können die Quartierkommission Bümpliz Bethlehem und betroffene Dienststellen der Stadt-verwaltung dazu Stellung nehmen.

Der Betrieb des Freibads Weyermannshaus schont die Umwelt nicht genug. Der Kanton bemängelt, dass das mit rund 16'000 m2 grösste Freibad-Becken der Schweiz den geltenden Gewässerschutzvorschriften nicht mehr entspricht. Zudem ist das Becken undicht, so dass eine beträchtliche Menge Wasser versickert. Rund ein Drittel der Wassermenge, die täglich frisch zugeführt wird, gelangt so in den Boden. Die Stadtbauten haben im Frühling 2012 das spezialisierte Planungsbüro Harald Kannewischer & Team Bern AG beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Freibads Weyermannshaus zu erstellen. Diese liegt nun vor.

Freibadbecken beibehalten oder nicht?
In der Machbarkeitsstudie werden vier Sanierungsvarianten aufgezeigt: Bei zwei Varianten wird der bestehende «Weiher» als eigentliches Wahrzeichen des Freibads beibehalten. Er wird abgedichtet, Betrieb und Sicherheit werden zeitgemäss angepasst. Diese beiden Varianten unterscheiden sich dadurch, dass bei einer Variante (Variante 1a) die Wasseraufbereitung im konventionellen Sinn mit chemischen Zusätzen geschieht, bei der andern Variante (Variante 1b) wird das Wasser biologisch aufbereitet.

Die dritte Variante (Variante 2 der Studie) sieht vor, dass das grosse Freibadbecken aufgehoben und durch mehrere künstliche Becken ersetzt wird. Zusätzlich wird ein Teil des Stadtbachs, der durch das Grundstück führt, renaturiert und naturnah gestaltet. Auch bei der letzten Variante (Variante 3 der Studie) soll das bestehende Freibadbecken ersetzt werden. Eines der neuen Becken wird zu einem Naturteich. Damit wird der naturnahe Charakter des Freibads Weyermannshaus in einem Teilbereich beibehalten.

Die Investitionskosten sind je nach Variante sehr unterschiedlich. Die Kosten werden für die günstigste Variante (Beibehalten des Weihers und natürliche Wasseraufbereitung, Variante 1b) auf rund 8,5 Millionen und für die teuerste Variante (2) bis zu 26 Millionen geschätzt.

Gemeinderat für Variante 1a oder 1b
Der Gemeinderat hat zwar noch keinen Variantenbeschluss gefällt. Für ihn stehen aber ganz klar die Varianten 1a und 1b im Vordergrund – weil sie den einmaligen Charakter des Freibads weitgehend beibehalten und kostengünstiger sind.

Miteinbezug des Quartiers
In einem nächsten Schritt will der Gemeinderat der Quartierkommission Bümpliz Bethlehem (QBB) Gelegenheit geben, zu den Sanierungsvarianten Stellung zu nehmen. Auch interessierte Dienststellen der Stadtverwaltung können sich zum Projekt äussern. Erst aufgrund dieser Vernehmlassung wird sich der Gemeinderat für eine Variante und das weitere Vorgehen entscheiden.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentMachbarkeitsstudie Sanierung Freibad Weyermannshaus (PDF 18 MB) 27.03.2013 17.9 MB

Informationsdienst Stadt Bern

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