Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

17. April 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Erfolgs- und Wirkungskontrolle Begegnungszone Untere Altstadt

Gemeinderat will Begegnungszone Untere Altstadt optimieren

Eine von der Stadt Bern durchgeführte Erfolgskontrolle hat gezeigt, dass die 2005 eingeführte Begegnungszone Untere Altstadt auf breite Akzeptanz stösst und ihren Zweck erfüllt. Trotzdem besteht Optimierungspotential, wobei insbesondere der verbreiteten illegalen Parkierung ein besonderes Augenmerk gilt. Der Gemeinderat hat zusammen mit einer Vertretung der Vereinigten Altstadtleiste beschlossen, weitere Massnahmen zur Verbesserung der Situation auszulösen.

Im Herbst 2005 wurde in der Unteren Altstadt der Stadt Bern eine Begegnungszone eingeführt und zwei Jahre später der 1997 von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern beschlossene Verkehrskompromiss umgesetzt. Seither gilt in der Unteren Altstadt ein Verkehrsregime mit Tempo 20 und Fussgängervortritt. Die Anzahl der oberirdischen Parkplätze an der Herren-, Münster-, Kram- und Rathausgasse wurde in dem Umfang reduziert, wie im Rathaus-, Casino- und Metroparking neue Parkplätze entstanden sind. Im vergangenen Jahr hat die Stadt eine Wirkungs- und Erfolgskontrolle zur Umsetzung des Verkehrskompromisses und der Begegnungszone in Auftrag gegeben, wie dies bei neuen Tempozonen obligatorisch ist.

Hohe Zufriedenheit und Akzeptanz

Die für die Erfolgskontrolle befragten Passanten, Fachpersonen, Anwohnende und Gewerbetreibende äusserten sich mehrheitlich zufrieden mit der Begegnungszone. Insgesamt werden die geltenden Verkehrsbestimmungen gut eingehalten und die Aufenthaltsqualität überwiegend positiv beurteilt. Weil die Begegnungszone damit die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, kann sie beim Kanton zur definitiven Bewilligung beantragt werden.

Massnahmen zur weiteren Optimierung

Trotz der positiven Bilanz hat die Erfolgskontrolle gezeigt, dass vor allem im Bereich der Parkierungs- und Güterumschlagsmöglichkeiten sowie wegen häufigen Falschparkierens weitere Verbesserungen nötig sind. Deshalb hat eine Begleitgruppe bestehend aus den Vereinigten Altstadtleisten und Fachleuten der Verwaltung zwei Massnahmenpakete zur Optimierung der Begegnungszone geschnürt.

Das erste Massnahmenpaket zielt auf eine bessere Wahrnehmung der Vorschriften und eine klarere Kommunikation der geltenden Regeln ab; dazu gehören beispielsweise Informationsflyer für Anlieferer, eine besser erkennbare Signalisation oder vermehrte Kontrollen. Mit dem zweiten Massnahmenpaket soll die Vielzahl von Sonderregelungen und Ausnahmen reduziert werden, um die Verständlichkeit zu verbessern und Kontrollen zu vereinfachen. Gleichzeitig sollen Anreize geschaffen werden, um die oberirdischen Parkplätze zu entlasten. Während das erste Paket rasch umgesetzt werden kann, sind für das zweite Paket Reglementsanpassungen erforderlich. Diese werden nun ausgearbeitet.

 

Downloads

Downloads
Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentSchlussbericht Analyse Teil 3 (pdf, 470 KB) 17.04.2013 469.0 KB
Datei PDF documentSchlussbericht Analyse Teil 1 (pdf, 2.9 MB) 17.04.2013 2.9 MB
Datei PDF documentSchlussbericht Analyse Teil 2 (pdf, 8.15 MB) 17.04.2013 8.2 MB

Informationsdienst Stadt Bern

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile