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14. April 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Baustart Sanierung und Neugestaltung Eigerplatz

Am 22. April beginnen die Arbeiten zur Sanierung und Neugestaltung des Eigerplatzes: Aus dem wenig einladenden und unübersichtlichen Verkehrsknoten soll ein attraktives Stadtteilzentrum werden. Die Arbeiten dauern bis im Spätsommer 2017 – besonders intensiv gebaut wird während der Sommerferien 2016. Heute ist der offizielle Spatenstich erfolgt.

Am Donnerstag haben Gemeinderätin Ursula Wyss, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, Bernmobil-Direktor René Schmied und Stadtingenieur Hans-Peter Wyss anlässlich des offiziellen Spatenstichs und an einem Informationsanlass für die Anwohnerinnen und Anwohner über das detaillierte Bauprojekt und dessen Auswirkungen informiert. Die Bauarbeiten beginnen am 22. April 2016 mit dem Entfernen der Fahrleitungen und enden im Spätsommer 2017 mit der Fertigstellung des «Eigerparks», bei dessen künftiger Nutzung auch das Quartier miteinbezogen wird.

Intensivbauphase im Sommer 2016

Die Intensivbauphase mit der Entfernung der Gleisanlagen findet zwischen dem 2. Juli und dem 28. August 2016 statt – also grösstenteils während der Sommerschulferien. In dieser Zeit sind die grössten Lärmemissionen zu erwarten. «Einerseits haben wir heute grosse Freude, dass der Eigerplatz dank des Bauprojekts zu einem attraktiven Begegnungszentrum wird – andererseits wollen wir aber auch nicht verhehlen, dass die Bauarbeiten für die Bevölkerung eine Belastung bedeuten werden», sagte Gemeinderätin Ursula Wyss anlässlich des offiziellen Spatenstichs. Die aufwendigen Bauarbeiten werden zwangsläufig Auswirkungen aufs Quartier haben: Strassen müssen zwischenzeitlich gesperrt, der öffentliche und der Individualverkehr umgeleitet, Tram- durch Buskurse ersetzt und Parkfelder aufgehoben werden. Auch mit kurzzeitigen Unterbrüchen der Energie- und Wasserversorgung ist zu rechnen. Der Zugang zu den Liegenschaften und Geschäften im Bauperimeter ist grundsätzlich jederzeit gewährleistet, kann aber punktuell beeinträchtigt sein.

Kontinuierliche Kommunikation

Die Bauherrschaft – Stadt Bern, Bernmobil und Energie Wasser Bern – wird alles daran setzen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und Anwohnerinnen und Anwohner sowie Geschäftstreibende kontinuierlich über die Einschränkungen zu informieren. Um die Bevölkerung laufend und gut zu orientieren, werden im Quartier Flyer verteilt und Bauplakate mit Informationen über den Bauverlauf aufgestellt. Während der ganzen Bauzeit ist rund um die Uhr ein Baustellentelefon in Betrieb. Weitere Informationen können auf der Website www.bern.ch/eigerplatz abgerufen werden. Die jeweiligen Umleitungen der Bernmobil-Linien 3, 10 und 28 können unter www.bernmobil.ch eingesehen werden.

Aufwertung des Stadtteilzentrums

Der Eigerplatz kann seine Funktion als Stadtteilzentrum heute kaum mehr wahrnehmen – weder als belastbarer Verkehrsknoten noch als einladender Treffpunkt für die rund 30‘000 Bewohnerinnen und Bewohner: Die Tramgleise sind sanierungsbedürftig, und tagtäglich stauen sich Autos und Busse. Zudem ist der Platz unübersichtlich gestaltet und wenig begegnungsfreundlich. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von gut 73 Prozent haben die Stadtberner Stimmberechtigten im November 2015 der Neugestaltung und Sanierung des Eigerplatzes zugestimmt.

Mit ihrer Zustimmung sagten die Stimmberechtigten Ja zu neuen Gleisanlagen, einem schlankeren Verkehrsregime, mehr Platz für den Fuss- und Veloverkehr und zu einer Aufwertung der Grünanlagen. Konkret wird die heute durch eine Lichtsignalanlage geregelte Kreuzung durch einen einspurigen Kreisel ersetzt. Auf dem Platz gilt künftig Tempo 30, öffentlicher und motorisierter Individualverkehr werden entflochten, und Querungen für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie für Velofahrerinnen und Velofahrer werden sicherer gemacht. Weiter werden die Haltestellen der Tramlinie 3 und der Buslinie 10 zusammengelegt, und durch die Pflanzung zusätzlicher Bäume soll ein attraktiver Begegnungsort fürs ganze Quartier entstehen – der «Eigerpark». Gleichzeitig mit der Neugestaltung der Strassenoberfläche werden Werkleitungen ersetzt.

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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