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30. Oktober 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Statusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie

Punkto Energie und Umweltschutz auf Kurs

Die Umweltbelastung hat in der Stadt Bern weiter abgenommen. Das zeigt der Statusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie, der unter anderem die Vorgaben der Energiestrategie 2006-2015 prüft. So hat der Stromverbrauch in der Gesamtgemeinde Bern abgenommen. Zudem konnte die Stadtverwaltung die von ihr verursachten Umweltbelastungen reduzieren.

Zur Abnahme der Umweltbelastung durch den Energieverbrauch in der Gesamtgemeinde Bern beigetragen hat vor allem der Ersatz des nuklearen Stroms durch Strom aus Wasserkraft. Erfreulich ist weiter der klare Trend zu weniger CO2-Ausstoss bei der Wärmeversorgung der Gebäude. Auch ist der Stromverbrauch in Bern trotz Bevölkerungswachstum sinkend und die jährliche Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien nimmt zu. Dies zeigt der Statusberichtteil zur Energiestrategie 2006-2015. Der Berichtteil zur Energiestrategie bezieht sich auf das gesamte Gemeindegebiet der Stadt Bern, während jener zum Umweltmanagement nur die Stadtverwaltung betrifft.

Auf dem gesamten Gemeindegebiet nimmt der Stromverbrauch seit 2008 ab und liegt gemessen an den Zielvorgaben auf Kurs. Bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ist die Stadt Bern ebenfalls auf Zielkurs. Dank des Holzheizkraftwerks in der Energiezentrale Forsthaus konnte der Anteil deutlich erhöht werden. Gefordert bleibt die Stadt bei der Produktion von Wärme aus erneuerbaren Energien. Der Anteil konnte gegenüber den Vorjahren deutlich erhöht, das Ziel jedoch noch nicht ganz erreicht werden.

Auch Berner Stadtverwaltung reduziert Belastungen für die Umwelt
Die Berner Stadtverwaltung konnte sich ebenfalls verbessern, wie der Berichtteil zum Umweltmanagement zeigt: Der Heizenergieverbrauch hat leicht abgenommen und der Anteil an Fernwärme zugenommen. Die Stadtverwaltung bezieht einen wachsenden Anteil an Ökostrom und keinen Atomstrom mehr. Mit verschiedenen Massnahmen hat sich die Stadtverwaltung in den Jahren 2012 und 2013 dafür eingesetzt, ihre Umweltbelastung weiter zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem die Ausschreibung und Anschaffung von energieeffizienten, umweltfreundlichen Druckern durch die Informatikdienste, die Erarbeitung eines Leitbildes «nachhaltige Beschaffung» für die Stadtverwaltung, der Einsatz von Feuchtsalz zur Einsparung von Salz im Winterdienst und vieles mehr. Im Rahmen des städtischen Umweltmanagements werden sämtliche Massnahmen erfasst und im Statusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie dokumentiert, der in diesem Jahr zum achten Mal erscheint.

Am stärksten belastet wurde die Umwelt durch die Stadtverwaltung im Jahr 2013 durchs Heizen (40 Prozent), gefolgt vom Werkverkehr (23 Prozent) sowie der Arealwirtschaft (20 Prozent). Darunter fällt beispielsweise der Wasserverbrauch oder der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Beim Werkverkehr werden vermehrt Elektro-, Gas- oder Hybridfahrzeuge beschafft. Bei der Verwendung von Papier nahm der Pro-Kopf-Verbrauch ab. Bei der Abfallentsorgung besteht nach einer leichten Zunahme weiterhin Verbesserungspotential. Auch ist der Gesamtstromverbrauch der Verwaltung leicht zunehmend. Die Verwaltung wird sich weiterhin für Verbesserungen engagieren.

Statusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie
Die Berichterstattung zum Umweltmanagement ist Teil des städtischen Umweltmanagementsystems, das die Stadt seit dem Jahr 2002 führt. Die Stadtverwaltung hat den Auftrag, ihre Leistungen im Umweltbereich nachhaltig zu verbessern, zu kontrollieren und transparent zu machen. Der Bericht erscheint alle zwei Jahre.

Der Energiebericht erfasst und analysiert Ziele und Massnahmen der städtischen Energiestrategie 2006-2015. Die Berichterstattung zum Stand der Energiestrategie erfolgt jeweils gemeinsam mit dem Umweltbericht der Stadtverwaltung.

Methodik
Die im Statusbericht verwendete Ökobilanzmethodik ist die «Methode der ökologischen Knappheit», die das Bundesamt für Umwelt 1997 herausgegeben und 2006 revidiert hat. Dank dieser Methodik ist es möglich, auch ganz unterschiedliche Tätigkeiten und Einwirkungen, wie zum Beispiel Heizen, Papier verbrauchen und Kunstdünger einsetzen, miteinander zu vergleichen.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentStatusbericht Umweltmanagement und Energiestrategie 29.10.2014 6.6 MB

Informationsdienst Stadt Bern

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