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30. September 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Breitfeld: Zweite grossflächige Begegnungszone

Im Breitfeld-Quartier geht heute die zweite grossflächige Begegnungszone in einem Wohnquartier der Stadt Bern in Betrieb. Die bestehenden Begegnungszonen an der Parkstrasse und in Teilen der Breitfeldund Wiesenstrasse werden neu auf das ganze Wohnviertel zwischen Tell-, Rütli- und Rodtmattstrasse ausgeweitet. Im Mai wurde im Burgfeld die erste solche Zone eingeweiht. Die Erfahrungen damit sind bisher positiv.

Begegnungszonen erhöhen die Verkehrssicherheit und ermöglichen das Nebeneinander von spielenden Kindern, Autos, Velos sowie gelebter Nachbarschaft. Sie sind in Bern beliebt, weil dadurch Orte entstehen, wo man sich trifft, austauscht und spielt oder ein Strassenfest feiert. Die Stadt Bern hat mit über 95 Begegnungszonen deutlich mehr solche Zonen als jede andere Schweizer Stadt. Mit der grossflächigen Begegnungszone im Breitfeld entsteht die zweite solche Zone in der Stadt Bern. Sie umfasst das gesamte Wohnviertel zwischen der Tellstrasse, Rütlistrasse und der Rodtmattstrasse. Damit wurden mehrere Strassenzüge zu einer integralen Begegnungszone mit erhöhter Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität zusammengeführt.

Bedürfnisse der Bevölkerung aufgenommen

Auch im Breitfeld ist die neue Begegnungszone in enger Zusammenarbeit mit dem Quartier entstanden. Dabei wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung aufgenommen. Weil das Quartier bei Grossanlässen regelmässig von Parkverkehr belastet wird, besteht
Bedarf nach verkehrsberuhigenden Massnahmen. Kommt dazu, dass viele Hauseingänge im Breitfeld ohne Trottoir direkt auf die Strasse führen. Die Begegnungszone soll hier dank Tempo 20 mit Fussgängervortritt mehr Verkehrssicherheit im unmittelbaren Wohnumfeld bringen. Sogenannte «Tore» bei den Zoneneingängen sorgen für eine klare Abgrenzung. Blumentröge werden als verkehrsberuhigende Elemente aufgestellt, und der Strassenbelag wird mit der Ziffer «20» und den bekannten grünen Füssen markiert. Damit der Bevölkerung neue Spiel- und Aufenthaltsbereiche zur Verfügung stehen, wurden Sitzbänke aufgestellt und insgesamt neun Autoparkplätze aufgehoben.

Erfahrungen im Burgfeld bisher mehrheitlich positiv

Mitte Mai 2016 konnte im Burgfeld schweizweit die erste grossflächige Begegnungszone in Betrieb genommen werden. Sie umfasst nicht nur eine einzelne Strasse, sondern mehrere zusammenhängende Strassenzüge. Die Rückmeldungen sind bisher mehrheitlich positiv. Vor dem Kindergarten ist ein neuer «Platz» entstanden, der immer wie-der von Kindern in Beschlag genommen wird. Die erweiterte Mitsprache-Kultur führt zu mehr Rückmeldungen. Das ist erfreulich und ermöglicht es, wo nötig und gewünscht Nachbesserungen vorzunehmen. So wurden etwa nachträglich einige Parkplätze verschoben, zusätzliche Pfosten installiert und die Signalisation teilweise optimiert. Die in der Begegnungszone angestrebte Geschwindigkeit (Tempo 20) konnte teilweise knapp nicht erreicht werden, weshalb die Polizei zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen durchführen wird. Verkehrsplaner Karl Vogel ist überzeugt von den Vorteilen der grossflächigen Begegnungszonen: «Dank Tempo 20 werden die Strassen sicherer, und der Wohnbevölkerung können im unmittelbaren Wohnumfeld attraktive Aufenthalts- und Begegnungsorte zur Verfügung gestellt werden.»

Weitere grossflächige Begegnungszonen in Planung

Die städtische Verkehrsplanung ist daran, in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Quartieren zwei weitere grossflächige Begegnungszonen aufzugleisen. So soll im Hochfeld im Bereich der verschiedenen Schulen und Kindergärten die dritte solche Zone entstehen. Deren Planung kann voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, die Realisierung ist auf Frühjahr/Sommer 2017 geplant. Das vierte Vorhaben wird ab nächstem Jahr im Obstberg erarbeitet.

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Titel Bearbeitet
Datei PDF documentGrosse BGZ Breitfeld 30.09.2016

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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