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16. Dezember 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Neue Beschriftungstafeln für die Berner Altstadt

Das Unesco-Weltkulturerbe wird neu beschriftet

Die Altstadt Berns ist seit 30 Jahren Weltkulturerbe der Unesco. Aus diesem Anlass startet die Stadt deren Neubeschriftung. In vier Etappen werden alle historisch interessanten Gebäude und Brücken einheitlich und mehrsprachig beschriftet. Heute wurden die ersten neuen Tafeln montiert.

In der Berner Altstadt werden bis 2015 alle historisch interessanten Gebäude und Brücken neu beschriftet. Die Texte der neuen Beschriftungstafeln enthalten die wichtigsten architekturhistorischen Fakten über die Bauten in Deutsch, Französisch und Englisch. Die neuen Texte werden von Jürg Schweizer, dem ehemaligen Denkmalpfleger des Kantons Bern, in Zusammenarbeit mit der städtischen Denkmalpflege verfasst. Die Farbe der Aluminiumtafeln wurde auf die Sandsteinfarbe der Gebäude abgestimmt. “Nicht nur die Gäste aus dem In- und Ausland, sondern auch die Bernerinnen und Berner werden die Altstadt und ihre Geschichte neu und besser kennenlernen”, sagte Stadtpräsident Alexander Tschäppät heute anlässlich der Montage der neuen Tafel beim Erlacherhof.

100 Tafeln in vier Etappen

Die Neubeschriftung wird in vier Etappen realisiert. In der heute abgeschlossenen ersten Etappe wurden 13 Tafeln in der Junkern- und der Münstergasse ersetzt. Ausserdem wurde die Kirchenfeldbrücke mit je einer Tafel an den Brückenportalen beschriftet. In einer zweiten Etappe folgen bis im Sommer 2014 die restlichen Tafeln der unteren Altstadt. Anschliessend werden die Beschriftungstafeln der oberen Altstadt ersetzt. Und 2015, aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des Tiefbauamtes, erhalten alle Brücken und Stege Beschriftungstafeln.

Insgesamt sollen 100 neue Tafeln montiert werden. Der Gemeinderat hat für die Demontage der alten Tafeln, die Montage der neuen, die Redaktion der Texte, die Übersetzungen, das Material sowie den Druck einen Beitrag von insgesamt 150‘000 Franken bewilligt.

Codierung bleibt bestehen

Damit werden die bisherigen Beschriftungstafeln, die sogenannten Hofer-Tafeln, aus dem Jahr 1975 ersetzt. Sie entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Texte sind nur einsprachig deutsch und von unterschiedlicher Qualität. Für die bisherigen Hofer-Tafeln gibt es einen Führer aus dem Jahr 1975 und eine redigierte Neuauflage aus dem Jahr 1999. Darin werden insgesamt 89 Bauten beschrieben, wovon sich 59 in der unteren Altstadt, 28 in der oberen und zwei Objekte ausserhalb des Altstadtperimeters befinden. Damit dieser Führer weiterhin benutzt werden kann, werden die bestehenden Codierungen beibehalten. Sie können später problemlos von den Tafeln entfernt oder ersetzt werden.

Das neue Beschriftungskonzept ist modular ausbaubar und eignet sich ebenfalls für Brunnen, Denkmäler und weitere historische Bauten. Es kann auch ausserhalb des Altstadtperimeters angewendet werden. Das Beschriftungssystem kann zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Führer und mit einer Applikation für Mobiltelefone ergänzt werden.

Bilder Altstadtbeschriftung

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Datei PDF documentAltstadtbeschriftung Tafeltexte dreisprachig 16.12.2013

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