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24. November 2013 | Gemeinderat, Direktionen

Städtische Abstimmungen

Deutliches Ja zur Sanierung des Stadttheaters und zum Budget

Die Stadtberner Stimmberechtigten haben beiden städtischen Vorlagen deutlich zugestimmt: Der Kredit zur Sanierung des Berner Stadttheaters wurde mit 75,8 Prozent, das Budget 2014 mit 69,1 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,6 Prozent.

Die Sanierung des Stadttheaters Bern ist in Griffnähe, die Stimmberichtigten haben sie deutlich angenommen. Für den Kredit von 19,05 Millionen Franken sprachen sich 75,8 Prozent der Stimmenden aus (30‘932 Ja / 9843 Nein). «Die Bernerinnen und Berner haben damit auch Ja gesagt zur Kulturinstitution Stadttheater», sagte Stadtpräsident Alexander Tschäppät am Sonntag vor den Medien. Weiter werte er das Resultat als Zeichen des Vertrauens in die Planungsarbeiten der Stadt Bern.

Wenn nun in der kommenden Woche der Grosse Rat dem Kantonsbeitrag von 21 Millionen Franken ebenfalls zustimmt, kann mit der Sanierung wie geplant im nächsten Jahr begonnen werden. Benedikt Weibel, Präsident des Stiftungsrates des Stadttheaters Bern, sagte: «Wir freuen uns, dass sich die Bernerinnen und Berner für die Zukunft ihres Stadttheaters ausgesprochen haben. Nun hoffen wir, dass auch der Grosse Rat nachzieht. Ein Ja zur Sanierung verpflichtet uns, das Vorhaben im gegebenen Kostenrahmen umzusetzen.»

Kostendach nicht überschreiten

Da sich allerdings nicht alle Regionsgemeinden an der Sanierung des über hundert jährigen Gebäudes beteiligen wollen, kommt der benötigte Gesamtkredit von 45 Millionen Franken nicht zustande. Es werden mindestens 1,5 Millionen Franken fehlen. Das heisst, dass gemäss Projektoptimierung einzelne Abstriche gemacht werden müssen. Spielraum besteht beispielsweise bei den Fenstern (Sanierung statt Ersatz) oder der Umsetzung von Akustikmassnahmen. Vorgabe ist es, das Kostendach, das sich aus den Beiträgen von Kanton und Stadt Bern sowie den Regionsgemeinden zusammensetzt, nicht zu überschreiten. Zusätzlich zu diesem Betrag entscheiden die Stimmberechtigten der Burgergemeinde Bern im Dezember über einen Kredit von 5 Millionen Franken. Mit diesem Geld soll insbesondere die Mansarde ausgebaut werden.
Saniert wird in zwei Etappen. Die erste Phase dauert von Ende Mai 2014 bis Ende August 2014, die zweite von Ende März 2015 bis Ende September 2015. Das bedeutet, dass jeweils in der zweiten Saisonhälfte auf Ersatzspielorte ausgewichen werden muss. Dazu zählen unter anderem die Grosse Halle der Reitschule Bern und das Schlachthaus.

Budget trotz Defizit klar angenommen

Der Gemeinderat nimmt zudem erfreut zur Kenntnis, dass die Stimmberechtigten mit einer Ja-Mehrheit von 69,1 Prozent das Budget 2014 der Stadt klar angenommen haben (25‘471 Ja / 11‘360 Nein). Die Zustimmung erfolgte trotz eines veranschlagten Defizits in der Höhe von 1,73 Millionen Franken, wobei der Gemeinderat dem Stadtrat noch ein ausgeglichenes Budget vorgelegt hatte. «Das Abstimmungsergebnis ist Beweis des Vertrauens in die Finanzpolitik des Gemeinderats und Ansporn, ausgeglichene Budgets auszuarbeiten», sagte Finanzdirektor Alexandre Schmidt.

Informationsdienst der Stadt Bern

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