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30. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Entwicklungsstudie liegt vor: Ka-We-De soll selbständig bleiben

Die Ergebnisse der Entwicklungsstudie Ka-We-De liegen vor. Der Gemeinderat sieht von einer Verbindung mit dem Tierpark ab und beschliesst eine autonome Entwicklung der Sport- und Freizeitanlage.

Die Ka-We-De (Kunsteisbahn und Wellenbad Dählhölzli) wurde 1932/33 als erste moderne, kombinierte Sportanlage in Bern erbaut. Bei der 1985-89 ausgeführten Erneuerung und Erweiterung wurden der Tribünentrakt und die Eisbahn abgebrochen und durch den heutigen Garderobentrakt und eine vergrösserte Eisfläche ersetzt. Im Inventar der städtischen Denkmalpflege ist das Gebäude als schützenswert, der Aussenraum als von denkmalpflegerischem Interesse eingestuft. Wesentliche Teile der Bausubstanz sind heute sanierungsbedürftig. Insbesondere stellt die Betonplatte der Eisbahn mit den eingelegten Kühlleitungen ein erhebliches Risiko dar, welches auch zu Betriebsausfällen führen könnte. Eine vom Gemeinderat beauftragte Entwicklungsstudie hat die nötigen baulichen Anpassungen sowie die Möglichkeiten, Folgen, Chancen und Risiken einer engeren Verbindung zwischen Ka-We-De und Tierpark aufgezeigt. Bei der Erarbeitung der Entwicklungsstudie wurden die Quartiervertretungen miteinbezogen.

Drei Szenarien geprüft

In der Studie wurden drei Szenarien erarbeitet und geprüft: eine autonome Entwicklung der Ka-We-De, eine gemeinsame Erschliessung von Ka-We-De und Tierpark sowie eine Übernahme der Ka-We-De durch den Tierpark. Aufgrund der Studienerkenntnisse hat der Gemeinderat eine separate Entwicklung der Ka-We-De beschlossen, weil es mit den heutigen Strukturen kaum betriebliche Synergiepotenziale zwischen den beiden Institutionen gibt. Die andersartigen Anforderungen von Ka-We-De und Tierpark würden bauliche Massnahmen auslösen, die aus Sicht des Gemeinderates aus finanzieller und baukultureller Sicht nicht sinnvoll sind. Für die Erneuerung der Ka-We-De soll deshalb ab 2017 ein Wettbewerb oder Studienauftrag durchgeführt werden. Dazu muss zuhanden des Stadtrats ein entsprechender Projektierungskreditantrag erarbeitet werden. 

Informationsdienst Stadt Bern

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