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15. Oktober 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat verabschiedet Baukredit

Ersatzneubau für die Volksschule Stapfenacker

Mit einem Ersatzneubau soll der Schulraum am Schulstandort Stapfenacker optimiert werden: Vier Aussenstandorte sollen aufgegeben und der Schulbetrieb am Hauptstandort konzentriert werden. Der geplante Neubau erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard und verfügt über eine Photovoltaikanlage. Der Gemeinderat hat den Baukredit von 16,455 Millionen Franken zuhanden des Stadtrates verabschiedet. Die Stimmberechtigten befinden voraussichtlich am 28. Februar 2016 über die Vorlage.

Das 1967 als Provisorium gebaute Nebengebäude am Winterfeldweg 15 ist sanierungsbedürftig und weist erhebliche bauliche Mängel auf, deren Behebung eine aufwändige Sanierung zur Folge hätte. Die hohe Anzahl an Aussenstandorten an der Volksschule Stapfenacker ist betrieblich nicht optimal. Diese Situation kann durch eine reine Sanierung des Provisoriums nicht beseitigt werden – auch ein saniertes Gebäude würde nicht alle Anforderungen an das Raumprogramm erfüllen.

Eine Sanierung hätte zudem erhebliche Eingriffe bis in die Tragstruktur des Gebäudes zur Folge. Bei gleichen Vorgaben bezüglich Raumprogramm, Hindernisfreiheit, Energieverbrauch etc. müsste erfahrungsgemäss mit Sanierungskosten in der Höhe von Neubaukosten gerechnet werden. Deshalb soll das Provisorium durch einen Neubau ersetzt werden.

Betriebliche Optimierungen durch Zusammenlegung
Der geplante dreistöckige Ersatzneubau in Massivbauweise bietet im Erdgeschoss Raum für drei Basisstufen mit separatem Aussenraum sowie Platz für eine Tageschule für 70 Schülerinnen und Schüler. Im Obergeschoss werden zwei Mittelstufenklassen untergebracht. Im Schulhaus befinden sich darüber hinaus Lehrerarbeitsplätze, Werkräume und Räumlichkeiten für Gestalten. Dank der Konzentration des Schulraums am Standort Stapfenacker werden die Unterstufenklassen (1./2. Klasse) aus dem Fellerstock und der Winterhalde in den Neubau integriert und mit den Kindergärten aus der Winterhalde und dem Fellergut zu Basisstufen kombiniert. Die Werkräume in den zwei Brünnen-Pavillons (Brünnenstrasse 15) werden ebenfalls in den Neubau verschoben.

Die vier Aussenstandorte können somit einer neuen Nutzung zugeführt werden. Mit dem Neubau auf dem Schulareal können künftig alle Klassen am gleichen Standort unterrichtet werden.

Durch den Abbruch des Provisoriums fällt die Gymnastikhalle weg. Die schuleigene Turnhalle sowie die rund 450 Meter entfernte Turnhalle der neuen Volksschule Brünnen und die bestehende Turnhalle im Fellergut decken die heutigen Anforderungen vollumfänglich ab.

Ökologischer Ersatzneubau
Der geplante Neubau wird dem Gebäudestandard Minergie-P-Eco entsprechen. Über eine neu erstellte Fernleitung wird der Wärmebedarf des Neubaus durch die Heizzentrale im Hauptgebäude gedeckt. Das Heizsystem im Hauptgebäude wird gleichzeitig teilweise erneuert. Auf dem Flachdach des Neubaus entsteht im Rahmen eines Zusammenarbeitsvertrages zwischen der Stadt Bern und der Energieversorgerin Energie Wasser Bern (ewb) eine 352 Quadratmeter grosse Photovoltaikanlage (PVA). Die Investitionskosten werden von ewb übernommen.

Volksabstimmung voraussichtlich im Februar 2016
Für den Ersatzneubau wird ein Kredit von 16,455 Millionen Franken beantragt. Der Ersatzneubau muss von den Stimmberechtigten bewilligt werden und kommt voraussichtlich am 28. Februar 2016 zur Abstimmung. Um parallel zur Kreditgenehmigung an der Vorbereitung des Bauprojektes arbeiten zu können, beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat die Erhöhung des bereits bewilligten Projektierungskredites von 1,572 Millionen Franken um 1,378 Millionen Franken auf 2,95 Millionen Franken. Der Projektierungskredit von 2,95 Millionen Franken ist im Baukredit enthalten. Die Bauarbeiten beginnen – Verzögerungen im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens ausgenommen und vorbehältlich der Zustimmung des Stadtrates und der Stimmberechtigten – voraussichtlich im August 2016 und sollten im Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentProjektdokumentation VS Stapfenacker 14.10.2015 4.5 MB
Datei PDF documentStadtratsvortrag VS Stapfenacker 14.10.2015 246.0 KB

Informationsdienst Stadt Bern

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