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18. April 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Fotoausstellung über Berns Wildpflanzen

Im Parkcafé der Orangerie Elfenau sind ab dem 23. April Fotoaufnahmen von Wildpflanzen zu sehen, die in der Stadt Bern wachsen. Die Fotos entstanden im Rahmen der Erfassung der wildwachsenden Flora der Gemeinde Bern. Die Ausstellung kann während den Öffnungszeiten des Parkcafés jeweils von Mittwoch bis Sonntag zwischen 11 und 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

In den letzten drei Jahren erfassten freiwillige Kartiererinnen und Kartierer im Rahmen des Projekts Floreninventar Bern die wildwachsende Pflanzenwelt auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bern. Dabei wurden nicht nur viel mehr seltene Arten entdeckt als vermutet, sondern auch unerwartete Standorte. Heute sind 1627 Pflanzenarten bekannt, mehr als doppelt so viele wie vor Beginn der Kartierung.

Eine Ausstellung in der kleinen Orangerie in der Elfenau präsentiert vom 23. April bis zur Schliessung des Parkcafés im Herbst 120 Pflanzenfotografien. Sie entstanden im Rahmen eines Fotowettbewerbs, an dem die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts teilnahmen. Die Bilder zeigen die Schönheit und Ästhetik der oft übersehenen Wildpflanzen und ihren ausgeprägten Lebenswillen an erstaunlichen Orten. Zudem informiert die Ausstellung über die Resultate der Datenanalysen. Die Ausstellungsbesucherinnen und Ausstellungsbesucher erfahren beispielsweise, wo besonders viele gefährdete Arten gefunden wurden, wie sich Zierpflanzen in die Umgebung ausbreiten und wo sich Flächen mit einer besonders grossen Artenvielfalt befinden.

Bild Legende:

Bild: Annemarie Masswadeh

Das Floreninventar Bern – ein Projekt von Stadtgrün Bern und der Bernischen Botanischen Gesellschaft

Die gesamte wildwachsende Flora auf Gemeindegebiet der Stadt Bern wird seit 2013 von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfasst und kartiert. Im Vorfeld waren auf dem Gemeindegebiet nur rund 800 Pflanzenarten bekannt. Bis heute wurden im Rahmen des Projekts 1627 Pflanzenarten in über 56‘000 Fundmeldungen erfasst. Darunter befinden sich 142 schweizweit gefährdete Arten. Besonders artenreich ist das Siedlungsgebiet, insbesondere in Verbindung mit naturnahen Flächen wie Magerwiesen, Feuchtgebieten oder Wald. Die Ergebnisse der Kartierung werden durch Fachspezialistinnen und Fachspezialisten nachkontrolliert und ergänzt.

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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