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26. Februar 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Angriff auf Polizeiwache

Gemeinderat verurteilt Gewalt gegen Polizei aufs Schärfste

Der Gemeinderat hat sich an seiner gestrigen Sitzung mit dem Angriff auf die Polizeiwache befasst. Er verurteilt die Gewalt gegen die Kantonspolizei aufs Schärfste und spricht ihr sein Vertrauen aus. In den kommenden Wochen will die Stadtregierung Massnahmen diskutieren und ergreifen, um Ausschreitungen und Übergriffe im Umfeld der Reitschule, des Vorplatzes und der Schützenmatte zu stoppen.

An seiner gestrigen Sitzung hat sich der Gemeinderat von Manuel Willi, Regionalchef der Kantonspolizei, ausführlich über den Angriff auf die Polizeiwache in der Nacht von Freitag auf Samstag informieren lassen. Der Gemeinderat ist schockiert über die Gewaltakte gegenüber den Angehörigen der Kantonspolizei und verurteilt diese aufs Schärfste. Die Stadtregierung sprach dem Regionalchef Manuel Willi ihr Vertrauen aus und sichert der Kantonspolizei Rückendeckung zu. «Der Gemeinderat steht hundertprozentig hinter der Kantonspolizei», so die Stadtregierung. Dem Polizisten, der bei dem Angriff verletzt worden ist, wünscht der Gemeinderat rasche Genesung.

Bekenntnis zur Gewaltfreiheit gefordert
Von der Interessensgemeinschaft Kulturraum Reitschule Bern (IKuR) erwartet der Ge-meinderat, dass sie sich unmissverständlich und konsequent von solchen gewalttätigen Angriffen auf die Kantonspolizei distanziert und sich in der Öffentlichkeit zur Gewaltfreiheit bekennt. Die Stadtregierung erinnert die IKuR dabei an ihr eigenes Manifest, in welchem die Reitschule Gewaltfreiheit zur Maxime erklärt. Es gelte, dieser Maxime nachzuleben, fordert der Gemeinderat.

Situation nicht tolerierbar
Für den Gemeinderat ist die immer wieder auftretende Gewalt im Umfeld der Reitschule, des Vorplatzes und Schützenmatte unhaltbar und inakzeptabel. Er arbeitet seit längerem an einem Massnahmenpaket, um der Gewalt und den Ausschreitungen Einhalt zu gebieten. Nach den erneuten Angriffen will er in den kommenden Wochen weitere Abklärungen auf verschiedenen Ebenen treffen. Konkrete Beschlüsse hat der Gemein-derat gestern noch nicht gefasst. Zunächst will er die heutige Diskussion im Stadtrat abwarten und allfällige Anregungen und Vorschläge aus dem städtischen Parlament in seine Abklärungen einbeziehen. Sobald er entsprechende Beschlüsse gefasst hat und Massnahmen spruchreif sind, wird er die Öffentlichkeit darüber informieren.

Informationsdienst Stadt Bern

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