Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

16. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

KiPa: Bessere Beleuchtung in Seitengassen gewünscht

Wo fühlen sich Kinder in der Innenstadt wohl, wo weniger und warum? Diese Fragen haben die Kinderparlamentarierinnen und –parlamentarier an ihrer dritten Sitzung im laufenden Schuljahr diskutiert. Weiter konnte das Kinderparlament (KiPa) eine positive Antwort auf sein Postulat «Längere Grünphasen bei Verkehrsampeln» entgegennehmen.

In einer Befragung zum Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde», welche vom Kinderbüro und der p_a_r_t-Stelle für Jugendmitwirkung durchgeführt wurde, hatten Schülerinnen und Schüler gesagt, sie fühlten sich manchmal unsicher, wenn sie alleine in der Berner Innenstadt unterwegs seien. In der 39. KiPa-Session wurde dieses Unbehagen nochmals aufgegriffen.

In Gruppen wurden zuerst die Fragen «Wo und warum fühle ich mich wohl und sicher?» besprochen. Hier wurde etwa der Bundesplatz als angenehmer Ort genannt. Dann wurden Beispiele zu Situationen und Orten gesammelt, wo sich die Kinder unwohl fühlen oder sich schon unsicher gefühlt haben. Abschliessend erarbeitete das KiPa Vorschläge zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls. Im Plenum sind die wichtigsten Lösungsvorschläge aus allen Gruppen vorgestellt worden: Die Kinder fühlen sich in den kleinen Seitengassen in der Innenstadt unwohl und wünschen sich, dass diese besser beleuchtet werden. Auch bei Kreuzungen wie beim Hirschengraben oder dem Helvetiaplatz fühlen sie sich sowohl zu Fuss als auch mit dem Velo nicht sicher. Dies aufgrund der vielen Tramschienen oder wie ein Kind treffend zusammenfasste: «Es hat von allen Seiten so viel Verkehr, dass es schwierig ist, alles zu sehen.»

«Längere Grünphasen bei Verkehrsampeln» ein voller Erfolg

Meret Willen und Yael Bloch vom KiPa-Ratsbüro hatten in ihrem Postulat «Längere Grünphasen bei Verkehrsampeln» gefordert, dass die Grünphasen bei verschieden Verkehrsampeln verlängert werden sollten, damit ältere Menschen, solche «mit Verletzungen» sowie auch Kinder den Zebrastreifen mühelos überqueren können. Die zuständige Gemeinderätin Ursula Wyss konnte eine positive Antwort überbringen: Nach rascher Prüfung kann bei allen im Postulat genannten Verkehrsampeln die Grünphase für Fussgängerinnen und Fussgänger verlängert werden. So beim «Baldachin» auf dem Bahnhofsplatz, wo die Grünphase von 10 auf 14 Sekunden angehoben. Auch bei der Kreuzung Monbijoustrasse / Kapellenstrasse sowie bei der Kreuzung Laubeggstrasse / Ostermundigenstrasse werden die Grünphasen verlängert. Bei Letzterer kann sogar die Wartezeit von 120 auf 95 Sekunden gesenkt sowie eine Priorisierung gegenüber dem öffentlichen Verkehr erreicht werden.

Verbesserung der Schülerinnen- und Schülermitwirkung

Zudem berichteten die verschiedenen Arbeitsgruppen über laufende oder abgeschlossene Projekte. Die Arbeitsgruppe «StadtentdeckerInnen» etwa hatte verschiedene Pausenplätze auf ihre Kinderfreundlichkeit hin geprüft und sich mit Schuldirektorin Franziska Teuscher getroffen, um das Fazit ihrer Arbeit zu besprechen: Die festgestellten Mängel sind nach Meinung der Kinder auf die mangelhaften Möglichkeiten einer Schülerinnen- und Schülermitwirkung bei Schulhausbauprojekten zurückzuführen. Auch Gemeinderätin Franziska Teuscher erachtet die Mitwirkung der Kinder bei Schulbauprojekten als wichtig und will diese besser verankern. Gerne trifft sie sich nochmals mit den Kindern, um mit ihnen konkrete Beispiele anzuschauen.

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile