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28. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Klimaplattform: Zehn Jahre vernetzte Nachhaltigkeit

Vor zehn Jahren hat die Stadt Bern mit rund einem Dutzend Unternehmen die Klimaplattform der Wirtschaft gegründet. Heute gehören dem Netzwerk knapp 60 Unternehmen an, die sich dem Ziel verpflichtet haben, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Mit den umgesetzten Projekten konnten zehntausende Tonnen CO2-Ausstoss vermieden werden. Am 28. Juni wurde das Jubiläum der Plattform anlässlich des Business Lunch mit zwei Gastvorträgen gefeiert.

Die Teilnehmer des Jubiläumsanlasses tauschten sich nach dem offiziellen Teil in angeregten Gesprächen aus. Bild Thomas Hodel.
Bild Legende:

Die Partnerunternehmen der Klimaplattform der Wirtschaft bekennen sich zur Nachhaltigkeit. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen ist das Herzstück des Netzwerks, das vor zehn Jahren gegründet wurde. Um diesen Austausch zu fördern, lädt viermal jährlich eines der Partnerunternehmen zum Business Lunch. Im Rahmen der 37. Ausgabe wurde am Dienstag, 28. Juni 2016, das Jubiläum gefeiert. Gemeinderat Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, begrüsste die über 120 Gäste in der Berner Feuerwehrkaserne. In seinem Vortrag zeigte er anhand ausgewählter Beispiele auf, dass geteilte Erfahrungen zu konkreten Projekten führen: Die Firma InoTex stellte beim ersten Business Lunch der Klimaplattform ihr Wärmerückgewinnungs-Projekt vor. Emmi hat von den Erfahrungen profitiert und in Ostermundigen später ebenfalls ein entsprechendes Projekt umgesetzt. «Die Erkenntnisse aus den zehn Jahren Klimaplattform belegen, dass Umweltschutz und Wirtschaft nicht im Widerspruch stehen, sondern sich ergänzen und sich sogar finanziell rechnen», betonte Reto Nause.

Globale Herausforderung – lokale Chancen

Thomas Stocker, Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern, forderte in seinem Vortrag in Anlehnung an das Pariser Abkommen schnelle und drastische Reduktionen des CO2-Ausstosses, da ohne diese das 2-Grad-Ziel nicht eingehalten werden könne. Er betonte aber auch die Chancen: «Der Umstieg von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern ist nichts anderes als die vierte industrielle Revolution. Nach der Mechanisierung, der Elektrifizierung und der Digitalisierung muss nun die Dekarbonisierung erfolgen.» Darin liegen, so Thomas Stocker, besonders für die Schweiz enorme Chancen – wenn diese frühzeitig erkannt werden.

Dorothea Strauss, Leiterin Corporate Social Responsibility bei der Mobiliar, stellte in ihrem Vortrag die rhetorische Frage: «Was, wenn du die Zukunft mitgestaltest?» und legte den Fokus auf das Thema, wie und wo Kompetenzen für einen nachhaltigen Umgang mit der Zukunft erworben werden können. Das Motiv der Nachhaltigkeit benötige – vielleicht noch mehr als Vernunft – Entschlossenheit, Bewusstsein und Courage.

Gemeinsames Commitment zur Nachhaltigkeit

Diese Entschlossenheit und den Mut haben die inzwischen rund 60 Partnerunternehmen der Klimaplattform der Wirtschaft bewiesen. Sie verpflichten sich, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und durch nachhaltige und visionäre Projekte den Fokus auf die Nachhaltigkeit und das Umweltbewusstsein zu legen. Rund 500 Projekte haben die Partnerunternehmen in den letzten zehn Jahren eingereicht und damit in der Stadt Bern gegen 60‘000 Tonnen CO2-Ausstoss vermieden. Dank des Austausches und des Innovationsgeistes, der im Netzwerk der Klimaplattform gelebt wird, stossen jährlich neue Unternehmen und Projekte hinzu, die zu weiteren Einsparungen führen.

Weitere Informationen zur Klimaplattform der Wirtschaft unter www.klimaplattform.ch.

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Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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