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1. Juni 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Keine Einsprachen eingegangen

Könizstrasse wird zur Kernfahrbahn mit Velostreifen

Seit Jahren wird die enge und für alle Verkehrsteilnehmenden wenig sichere Situation auf der Könizstrasse zwischen Loryplatz und Kreuzung Weissensteinstrasse kritisiert. Öffentlicher Verkehr, Privatverkehr und Velos nut-zen die Fahrbahn gemeinsam, was besonders für Velofahrende gefährlich ist und den Fahrfluss aller Verkehrsteilnehmenden behindert. Die Stadt will deshalb den dortigen Abschnitt Könizstrasse zur Kernfahrbahn mit beidseitigen Velostreifen umbauen, was u.a. die Aufhebung von 34 Parkplätzen erfordert. Gegen das im März 2015 publizierte Vorhaben sind keine Einsprachen eingegangen. Der Weg für die Umsetzung ist daher offen; sie ist für den Herbst 2015 geplant.

Die Könizstrasse gehört auf dem Abschnitt Loryplatz bis Kreuzung Weisseinsteinstrasse gerade für Velofahrende zu den gefährlichsten Strecken im städtischen Verkehr. Doch auch für die Busse der Linie 17 und für den Autoverkehr ist die Situation heute unbefriedigend. Die enge Fahrbahnsituation, welche sich Bus, Auto und Velo teilen müssen, führt in Spitzenzeiten regelmässig zu Stausituationen. Bereits 2001 wurden deshalb in einer Stadtratsmotion Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit auf der Könizstrasse gefordert, namentlich für den Veloverkehr;  2014 überwies der Stadtrat erneut eine Motion mit derselben Stossrichtung. Forderungen nach Verbesserungen werden zudem auch von der Quartierkommission QM3 unterstützt.

Mehr Sicherheit und besserer Fahrfluss für alle
Um die unbefriedigende Situation zu verbessern, will die Stadt im betroffenen Bereich der Könizstrasse eine Kernfahrbahn mit beidseitigen Velostreifen schaffen. Immer mehr Städte und Gemeinden entscheiden sich in vergleichbaren Fällen für diese Lösung. Dabei werden Velostreifen markiert, jedoch auf eine Mittellinie wird verzichtet. Die Velofahrenden erhalten damit eine eigene Spur, während der öffentliche und der motorisierte Verkehr auf der dazwischenliegenden Fahrspur verkehren. Beim Kreuzen von grösseren Fahrzeugen können diese die ganze Fahrbahnbreite benutzen und müssen nicht mehr hinter den Velofahrenden warten. Diese werden damit auch nicht mehr abgedrängt und gefährdet. Dies führt zu mehr Sicherheit und zu einem besseren Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmenden.  Bereits als Kernfahrbahn ausgestaltet ist der anschliessende Abschnitt der Könizstrasse (ab Kreuzung Weissensteinstrasse in Richtung Köniz).

Die für die Umsetzung erforderlichen Verkehrsmassnahmen wurden im März 2015 publiziert. Nachdem dagegen keine Einsprachen eingegangen sind, steht der Weg offen für die Umsetzung. «Es freut mich sehr, dass die für die Sicherheit der Velofahrenden wichtige Massnahme offenbar auf Akzeptanz stösst», meint dazu Verkehrsplaner Karl Vogel. Das mache Mut für die weiteren geplanten Massnahmen zur Förderung des Veloverkehrs.

Neues Parkkarten-Regime
Um die Kernfahrbahn realisieren zu können, müssen 34 Parkfelder der Blauen Zone mit Anwohnerprivilegierung sowie die Flächen für den Güterumschlag entlang der Könizstrasse aufgehoben werden. Um die Einschränkung der Parkierungsmöglichkeiten für die Inhaberinnen und Inhaber von Anwohnerparkkarten aufzufangen, soll der Grenzbereich zwischen den Zonen 3008/2 und 3007/2 im gleichen Zug bis zur Holligenstrasse verlegt werden.

Umsetzung im Herbst 2015
Weil die Holligenstrasse bis im Herbst 2015 von einer Baustelle von Energie Wasser Bern belegt ist (Werkleitungsarbeiten), stehen die dortigen Parkplätze bis auf weiteres nur sehr beschränkt zur Verfügung. «Wir warten deshalb mit der Umsetzung der Massnahmen auf der Könizstrasse selbstverständlich zu, bis die Situation an der Holligenstrasse bereinigt ist», sagt Verkehrsplaner Karl Vogel. Die Kernfahrbahn auf der Könizstrasse und die Anpassung des Parkkarten-Regimes werden deshalb im Herbst 2015 umgesetzt.

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Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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