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6. November 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Grossflächige Begegnungszonen

Kredit für erste grossflächige Begegnungszone im Burgfeld

Die Erfolgsgeschichte der Berner Begegnungszonen wird fortgeschrieben: Der Gemeinderat hat einen Ausführungskredit für die erste grossflächige Begegnungszone gesprochen, die 2015 im Burgfeld realisiert werden soll. Dabei wird die bestehende Begegnungszone an der Spelterinistrasse auf das ganze Quartier bis an den Zentweg, die Mittelholzstrasse und die Gemeindegrenze Ostermundigen ausgedehnt. Zwei weitere Projekte für die Quartiere Breitfeld und Obstberg sind in Vorbereitung.

Zu einer lebenswerten und kinderfreundlichen Stadt gehören attraktive Quartiere, die Raum für Begegnungen unter Nachbarinnen und Nachbarn, Spielplätze und Erholung bieten. Bereits heute verfügt die Stadt Bern über insgesamt 82 Begegnungszonen in Wohnquartieren. Das sind mehr als in jeder anderen Schweizer Stadt. Nun geht Bern den nächsten Schritt. Im Burgfeld soll 2015 die erste grossflächige Begegnungszone entstehen, die nicht nur eine Strasse, sondern mehrere zusammenhängende Strassenzüge umfasst und von der bestehenden Begegnungszone an der Spelterinistrasse bis an den Zentweg, die Mittelholzstrasse und die Gemeindegrenze Ostermundigen reichen wird. Der Gemeinderat hat dafür einen Ausführungskredit von 95‘000 Franken gesprochen.

Mit der Umsetzung von grossflächigen Begegnungszonen erfüllt der Gemeinderat die Forderung einer interfraktionellen Motion, die der Stadtrat vor zwei Jahren erheblich erklärt hatte.

Enge Zusammenarbeit zwischen Quartier und Stadt
Das Projekt ist in enger Zusammenarbeit mit dem Quartier entstanden, wobei verschiedene Forderungen aus der Bevölkerung mit der Schaffung einer grossflächigen Begegnungszone aufgenommen werden konnten. So wurde beispielsweise immer wieder der Ruf nach verkehrsberuhigenden Massnahmen laut, da das Quartier bei Grossanlässen von Parkverkehr belastet wird. Auch gibt es heute im Burgfeld nur wenige Spielmöglichkeiten und viele Hauseingänge führen ohne Trottoir direkt auf die Strasse. Die Einführung einer Begegnungszone wird die Situation deutlich verbessern: Bereits im nächsten Jahr soll auf dem gesamten Gebiet Tempo 20 mit Fussgängervortritt gelten. Zur deutlichen Erkennung der Zoneneingänge werden mit Signalisation und Markierung sechs Tore errichtet, die Spiel- und Aufenthaltsbereiche mit grünen Gitternetzlinien gekennzeichnet, Autoparkplätze versetzt angeordnet, Blumentröge als verkehrsberuhigende Elemente aufgestellt und der Strassenbelag mit der Ziffer «20» und den bekannten grünen Füssen markiert.

Weitere grossflächige Begegnungszonen in Vorbereitung
Bereits ist die städtische Verkehrsplanung daran, in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Quartieren zwei weitere grossflächige Begegnungszonen aufzugleisen. So soll im Breitfeld die bestehende Begegnungszone Parkstrasse / Breitfeldstrasse bis an die Rütlistrasse, die Rodtmattstrasse und die Tellstrasse erweitert werden. Der Projektentwurf wird nächstens mit der Quartierorganisation bereinigt, die Realisierung ist ebenfalls für 2015 geplant. Das dritte Vorhaben soll ab nächstem Jahr im Obstberg in Zusammenarbeit mit dem Quartier im Detail erarbeitet werden.

Informationsdienst Stadt Bern

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