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16. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Kredit für grossflächige Begegnungszone im Breitfeld

Nachdem Mitte Mai 2016 im Burgfeldquartier die erste grossflächige Begegnungszone der Schweiz eingeweiht werden konnte, hat der Gemeinderat für die Realisierung einer zweiten grossflächigen Begegnungszone einen Projektierungs- und Ausführungskredit gesprochen. Diese Zone soll im Herbst 2016 im Breitfeldquartier realisiert werden. Dabei werden die bestehenden Begegnungszonen an der Parkstrasse und in Teilen der Breitfeld- und Wiesenstrasse auf das ganze Wohnviertel zwischen Tellstrasse, Rütlistrasse und Rodt-mattstrasse ausgedehnt. Zwei weitere Projekte für die Quartiere Hochfeld und Obstberg sind in Vorbereitung.

Zu einer lebenswerten und kinderfreundlichen Stadt gehören attraktive Quartiere, die Raum für Begegnungen unter Nachbarinnen und Nachbarn, Spielplätze und Erholung bieten. Bereits heute verfügt die Stadt Bern über insgesamt 95 Begegnungszonen in Wohnquartieren. Mitte Mai 2016 konnte im Burgfeld schweizweit die erste grossflächige Begegnungszone in Betrieb genommen werden, die nicht nur eine Strasse, sondern mehrere zusammenhängende Strassenzüge umfasst. Im Herbst 2016 soll im Breitfeld eine zweite grossflächige Begegnungszone realisiert werden. Diese umfasst das gesamte Wohnviertel zwischen der Tellstrasse, Rütlistrasse und der Rodtmattstrasse.

Enge Zusammenarbeit zwischen Quartier und Stadt

Das Projekt für die zusammenhängende Begegnungszone ist in enger Zusammenarbeit mit dem Quartier entstanden, wobei verschiedene Bedürfnisse der Bevölkerung aufgenommen werden konnten. So besteht Bedarf nach verkehrsberuhigenden Massnahmen, da das Quartier bei Grossanlässen regelmässig von Parkverkehr belastet wird. Zudem führen im Breitfeld viele Hauseingänge ohne Trottoir direkt auf die Strasse, was zu gefährlichen Situationen führen kann. Die Einführung einer grossflächigen Begegnungszone wird die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner des Breitfelds deutlich verbessern. Sofern keine Einsprachen eingehen, soll ab Herbst 2016 auf dem gesamten Gebiet Tempo 20 mit Fussgängervortritt gelten. Zur deutlichen Erkennung der Zoneneingänge werden mit Signalisation und Markierungen sogenannte «Tore» errichtet, Blumentröge als verkehrsberuhigende Elemente aufgestellt und der Strassenbelag mit der Ziffer «20» und den bekannten grünen Füssen markiert. Zur Schaffung von neuen Spiel- und Aufenthaltsbereichen werden neun Autoparkplätze aufgehoben und Sitzbänke aufgestellt. Für die Projektierung und Realisierung der neuen Begegnungszone hat der Gemeinderat einen Kredit von 200'000 Franken gesprochen.

Weitere grossflächige Begegnungszonen in Vorbereitung

Bereits ist die städtische Verkehrsplanung daran, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Quartieren zwei weitere grossflächige Begegnungszonen aufzugleisen. So soll im Hochfeld (Länggass-Quartier) im Umfeld der verschiedenen Schulen und Kindergärten eine dritte grossflächige Begegnungszone entstehen. Deren Planung kann voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Eine Realisierung ist auf Frühjahr/Sommer 2017 geplant. Das vierte Vorhaben wird ab nächstem Jahr im Obstberg erarbeitet.

Informationsdienst Stadt Bern

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