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22. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Kulturstrategie: Diskussion zu Zielen und Massnahmen

Am 2. Berner Kulturforum werden die Ziele und Massnahmen der künftigen gesamtstädtischen Kulturstrategie zur Diskussion gestellt. Rund 180 Personen aus allen Bereichen des gesamtstädtischen Kulturlebens haben sich für die letzte Etappe des partizipativen Prozesses angemeldet. Der Workshop findet am Mittwoch, 29. Juni, im PROGR in Bern statt. Vorgestellt werden insgesamt 30 Ziele und 86 mögliche Massnahmen. Das Hauptanliegen des Workshops besteht darin, die Vorschläge kritisch zu verhandeln.

Am 1.Berner Kulturforum wurden die Rahmenbedingungen für die Kultur in der Stadt Bern zur Diskussion gestellt. Rund 200 Teilnehmende beschäftigten sich mit dem Ist- und Soll-Zustand. Sie beantworteten die Frage «Was braucht es – ausser finanziellen Mitteln?» mit einem Bedürfnis- und Defizitkatalog und definierten Zielvorgaben für die zukünftige gesamtstädtische Kulturstrategie. Neben den Anliegen des professionellen Kulturschaffens flossen auch die Forderungen der Kinder- und Jugendkultur, der Kulturvermittlung, der integrativen und inklusiven Kultur, der Kreativwirtschaft, der Quartierarbeit, des Kulturtourismus und der Laienkultur in die Diskussionen ein.

Wunschkatalog auf Machbarkeit geprüft

In der Zwischenzeit hat die Stadtverwaltung die Wünsche auf ihre Machbarkeit geprüft, konkretisiert und mit möglichen Massnahmen ergänzt. Der daraus resultierende Katalog wird am 29. Juni 2016 im Rahmen des 2. Berner Kulturforums zur Diskussion gestellt. Für die sieben Handlungsfelder «Zugang zu Kultur», «Kulturelle Tätigkeit», «Kulturproduktion», «Ausstrahlung – Kulturstadt Bern», «(Frei)räume und Bewilligungswesen», «Zusammenarbeit, Partizipation und Dialog» und «Kooperation in der öffentlichen Kulturförderung» wurden insgesamt 30 Ziele formuliert. Ihnen werden 86 mögliche Massnahmen gegenübergestellt. Sie fallen in den Zuständigkeitsbereich von 20 verschiedenen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung.

Die Formulierungen entstammen weitgehend der Feder der verantwortlichen Stellen und greifen auf die Forderungen des 1. Berner Kulturforums zurück, ohne diese zu gewichten, zusammenzuführen oder zu kommentieren. Schwerpunkte bilden die Bereiche Kulturförderung, Kinderkultur, Jugendkultur, Bewilligungswesen und öffentlicher Raum sowie Zwischennutzungen.

Massnahmenkatalog bereinigen

Ziel des 2. Berner Kulturforums ist es, die vorliegenden Massnahmen im Sinne eines Vorschlags zu diskutieren, zu gewichten und Fehlendes zu identifizieren. Zum Workshop gehört auch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel «auawirleBern». Unter der Leitung von Bernhard Giger (Kornhausforum) diskutieren Nicolette Kretz (Autorin und Veranstalterin), Simon Klopfenstein (Unternehmer) und Frédéric Mader (Jugendparlament der Stadt Bern) Thesen zur Kulturstadt Bern und deren Selbstverständnis.

Mit dem 2. Berner Kulturforum wird der partizipative Prozess in der Erarbeitung der ersten gesamtstädtischen Kulturstrategie der Stadt Bern abgeschlossen. Gestützt auf die Resultate des Forums der kommenden Woche sieht die Projektleitung vor, den Massnahmenkatalog inhaltlich, sprachlich sowie formell zu überarbeiten und zu straffen. Sie wird dabei unterstützt von Experten- und Projektgruppe.

Geplant ist, die ausformulierte Strategie (politischer Auftrag, Grundprinzipien, Herausforderungen, Handlungsfelder) und den dazugehörigen Massnahmen- und Ressourcenplan dem Gemeinderat im Herbst 2016 zur Genehmigung vorzulegen. Anschliessend soll die Kulturstrategie an einer Informationsveranstaltung einem breiten Publikum vorgestellt werden. 

Alle Informationen zum Projekt finden sich auf www.bern.ch/kulturstrategie

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