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27. Oktober 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Marzilibad: Fünf Elemente der Bueber-Aufwertung festgelegt

Der Gemeinderat will den Bueber im Marzili sanieren und durch einen offenen Wasserzufluss aufwerten. Nun hat er das Aussehen des neuen Buebers festgelegt und die Verwaltung mit der Ausarbeitung einer Baukreditvorlage bis ins erste Quartal 2017 beauftragt. Nach heutiger Einschätzung kostet das Vorhaben rund 5,9 Millionen Franken und dürfte ab Oktober 2018 realisiert werden.

Plan Aufwertung Bueber.
Bild Legende:

Im Frühling 2015 musste der Bueber im Freibad Marzili wegen gravierender Schäden aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Auf Basis einer Entwicklungsstudie hat der Gemeinderat im Dezember 2015 einen Projektierungskredit über 130‘000 Franken gesprochen und beschlossen, den Bueber bei der Sanierung durch einen offenen Wasserdurchfluss zu ergänzen. Jetzt hat der Gemeinderat nach erbrachtem Nachweis der Machbarkeit die umzusetzende Sanierungsvariante festgelegt.

Marzili wird noch einzigartiger

Mit der vorgesehenen Sanierung wird das Bueberseeli erstens über einen neuen offenen Kanal, der auch als Flussbad zum Schwimmen dient, mit Frischwasser versorgt. Zweitens wird der Zugang vom Bueberseeli zur bestehenden Liegewiese über eine grosse, der Geometrie des alten Aarelaufs nachempfundenen Betontreppe erfolgen. Als drittes Element wird ein Holzsteg, der sich an der nördlichen Seite über die ganze Länge des Bueberseelis erstreckt, zum Verweilen einladen. Die für den Bueber typische Steganlage mit aareseitiger Abschlusswand wird gänzlich in Holz erneuert. Viertens wird eine grosszügige Auswasserungsstelle für Schlauchbootfahrende geschaffen und fünftens wird das Habitat der heutigen Biberpopulation in Zusammenarbeit mit der Biberfachstelle zu erhalten versucht.

Insgesamt wird der Bueber mit diesen Massnahmen zu einem attraktiven, neu erlebbaren Ort, der das Marzili weiter aufwerten wird.

Kosten von 5,9 Millionen Franken veranschlagt

Nach jetzigem Projektierungsstand wird für die Sanierung inklusive Projektierungskredit mit Kosten in der Höhe von rund 5,9 Millionen Franken (Kostendach) gerechnet. Neben den Basiskosten für die Sanierung kann von dieser Summe ein erheblicher Anteil dem Hochwasserschutz der Stadt Bern im Marzili zugeordnet werden. Für die geplanten Attraktivitätssteigerungen wie den offenen Zuflusskanal oder die Vergrösserung des Auswasserungsbereiches werden zurzeit Kosten von rund 2,4 Millionen veranschlagt. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, ihm bis ins erste Quartal 2017 zuhanden des Stadtrats einen Baukredit vorzulegen.

Baubeginn frühestens im Oktober 2018

Die voraussichtlich rund ein halbes Jahr dauernden Bauarbeiten können nur während der Niedrigwasserperiode zwischen Oktober und April stattfinden. Aufgrund der Fristen für die Kreditgenehmigung durch den Stadtrat auf der einen sowie der Dauer der Bewilligungsverfahren auf Gemeinde- und Kantonsebene auf der anderen Seite, kann frühestens im Oktober 2018 mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. 

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Datei JPEG imageBild Plan Aufwertung Bueber (JPG, 147 KB)

Informationsdienst Stadt Bern

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