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6. März 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Bümpliz

Naturschutzgebiet und Deponie auf dem Areal Rehhag

Das Areal Rehhag in Bümpliz soll in Zukunft vielfältig genutzt werden. Es ist vorgesehen, ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet zu schaffen. Die bestehende Grube soll einerseits mit Aushubmaterial gefüllt werden und andererseits der Region Bern als Deponie für Bauschutt dienen.

Das Areal der ehemaligen Ziegelei Rehhag im Osten von Bümpliz soll in Zukunft vielfältigen Bedürfnissen Rechnung tragen. Um die Planung voranzutreiben, schickt der Gemeinderat eine entsprechende Überbauungsordnung und den Zonenplan Rehhag in die öffentliche Mitwirkung und legt diese dem kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung zur Vorprüfung vor. Das letzte Wort über den Zonenplan hat die Stadtberner Stimmbevölkerung. Ziel ist eine Abstimmung im März 2015. Über die Überbauungsordnung zu befinden, liegt in der Kompetenz des Stadtrats.

Lebensraum für Amphibien
Das Rehhag-Areal hat sich seit der Stilllegung der Ziegelei Ende 2002 zu einem der wichtigsten Amphibienlaichgebiete im Kanton Bern entwickelt. Vorgesehen ist deshalb, dieses mit der Planung zu sichern, indem ein grossflächiges Naturschutzareal festgelegt wird. Gleichzeitig soll ein Teil der Grubenwand als Geotop gesichert werden.

Naherholung und Gewerbe
Weiter soll das Rehhag-Areal der Bevölkerung als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen. Vorgesehen ist, dass ein Spazierweg mit Brätlistelle angelegt wird. Damit wird ein Wunsch der Quartierbevölkerung aufgenommen. Landwirtschaftliche Nutzung soll in gewissen Teilen ebenfalls möglich werden. Das ehemalige Betriebsareal mit den heute noch bestehenden Gebäuden soll Erweiterungsmöglichkeiten erhalten und zu einem kleinen Industrie- und Gewerbegebiet entwickelt werden.

Auffüllung der Grube
Die Tongrube, aus welcher die ehemalige Ziegelei ihr Material gewann, stellt heute eine Wunde in der Landschaft dar und muss von Gesetzes wegen aufgefüllt werden. Dies soll zu einem grossen Teil mit unverschmutztem Aushub geschehen. Die restliche Auffüllung soll mit Bauschutt, bestehend aus mineralischen Stoffen wie Beton, Ziegel oder Glas (Inertstoffe), erfolgen. Insgesamt kann die Grube rund eine Million Kubikmeter Material fassen.

Die Möglichkeiten zur Ablagerung von Aushub und Inertstoffen ist in der Region Bern sehr begrenzt. Die Grube auf dem Rehhag-Areal ist aufgrund der geologischen Beschaffenheit ein geeigneter Ablagerungsstandort, dessen Aufnahmekapazität aus übergeordnetem Interesse ausgeschöpft werden soll. Überdies ist die Grube im entsprechenden regionalen Richtplan sowie in den Massnahmenblättern zum kantonalen Richtplan als Standort für eine Inertstoffdeponie festgesetzt. Damit eine solche Deponie auch grundeigentümerverbindlich verankert werden kann, ist eine Zonenplanänderung nötig.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentErläuterungsbericht Planung Rehhag 05.03.2014 12.6 MB

Informationsdienst Stadt Bern

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