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5. November 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Energierichtplan

Neue Solarwärme-Karte im Internet

Am 1. November ist in der Stadt Bern der Richtplan Energie in Kraft getreten. Pünktlich auf dieses Datum hin wurde im Internet die interaktive Karte zur Solarwärme aufgeschaltet: Interessierte können darauf nachsehen, ob sich auf ihrem Dach die Installation von Sonnenkollektoren zur Erzeugung von solarer Wärme lohnen würde. Sie ergänzt die bereits bestehenden Karten zur Wärmeversorgung und zum Solarstrom.

Seit Anfang November steht die Stadt Bern in der Pflicht: Mit der Inkraftsetzung des Energierichtplans hat sie sich zum Ziel gesetzt, bis in 20 Jahren den Anteil an erneuerbaren Energien massiv auszubauen, auf 80 Prozent bei der Stromversorgung und 70 Prozent bei der Wärmeversorgung. 53 Massnahmenblätter zeigen auf strategischer Ebene, was es alles braucht, um diese Ziele zu erreichen. Nebst den Bemühungen der Stadt braucht es eine Vielzahl von flankierenden Massnahmen, etwa eine transparente Information, der gezielte Einsatz von Fördermitteln, eine gute Beratung – und besonders eine möglichst breite Akzeptanz und Unterstützung in der Bevölkerung.

Interaktive Karten für die Bevölkerung
Private Liegenschaftsbesitzende können nicht dazu verpflichtet werden, bei Sanierungen oder Neubauten die Vorgaben des Richtplans Energie zu berücksichtigen. Dazu braucht es eine vom Volk genehmigte Änderung der baurechtlichen Grundordnung. Damit der Richtplan die angestrebte Wirkung erzielt, ist jedoch ein Engagement von privater Seite unabdingbar. Um Liegenschafts- und Hausbesitzende zu unterstützen, setzt das Amt für Umweltschutz auf umfassende und einfach verfügbare Informationen: So sind unter www.bern.ch/energierichtplan die Umsetzungskarten zu finden. Sie zeigen auf, wie eine Liegenschaft mit erneuerbarer Energie versorgt werden kann. Nebst der bereits im August aufgeschalteten «Wärmeversorgungskarte» und der «Solarstromkarte» wurde per 1. November zusätzlich die Karte «Solarwärme» aufgeschaltet. Sie demonstriert, wie sich die Dachflächen für Sonnenkollektoren zur Aufbereitung von solarer Wärme (Warmwasser oder Heizungsunterstützung) eignen. Wer die Möglichkeiten noch differenzierter prüfen möchte, findet ausserdem eine Karte, auf der Solarwärme und Solarstrom kombiniert aufgeführt sind.

Mit diesen Werkzeugen können sich interessierte Liegenschaftsbesitzende vor einem Sanierungsentscheid über ihre Möglichkeiten informieren, die städtische Energiewende aktiv zu unterstützen. Selbstverständlich dienen diese Karten nur der Information und ersetzen den Beizug von Fachspezialisten nicht.


Weitere Informationen zum Richtplan und Link auf die Umsetzungskarten zu Wärmeversorgung, Solarstrom und Solarwärme unter www.bern.ch/energierichtplan

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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