Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

30. Juni 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Neues Schulhaus Brünnen fertiggestellt

Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde die Volksschule Brünnen fertiggestellt und kann pünktlich zum neuen Schuljahr 2016/2017 bezogen werden. Der fünfstöckige Neubau bietet Platz für vier Basisstufen und acht Primarschulklassen.

Am nordwestlichen Rand des Brünnenparks, entlang des Ansermetplatzes, steht der fixfertige Neubau der Volksschule Brünnen. Es ist das erste neu erstellte Volksschulhaus in der Stadt Bern seit rund 40 Jahren. Aufs neue Schuljahr 2016/17 stehen hier Schulräume für vier Basisstufen und acht Primarschulklassen der 3. bis 6. Klasse sowie eine Zweifachturnhalle bereit. Der Aussenraum der Schule mit dem Pausenplatz befindet sich an der Schnittstelle zwischen der Schulanlage und der Parkanlage Brünnengut und bietet den Kindern eine sichere, abwechslungsreiche und anregende Umgebung.

Schulhaus verbindet Brünnen und Gäbelbach

Das neue Schulhaus dient als Bindeglied zwischen den Hochhaussiedlungen Gäbelbach/Holenacker und dem Brünnenquartier. So befinden sich im Gäbelbach-Schulhaus weitere Unterstufenklassen sowie die Quartier- und Schulbibliothek und im Gäbelhaus konnten die Tagesschule sowie die Aula untergebracht werden. Im Gegenzug werden Schulklassen aus dem Gäbelbach neu im Schulhaus Brünnen aufgenommen. «Das neue Schulhaus nimmt damit eine wichtige Brückenfunktion zwischen dem älteren Gäbelbach- und dem neueren Brünnen-Quartier ein», sagte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher.

Flexible Grundrisse und viel Transparenz

Der Haupteingang der Schule führt über einen gedeckten Aussenbereich in ein Eingangsfoyer. Hier befindet sich auch der Zugang zur Turnhalle und zu den Garderoben. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Neubaus befinden sich je zwei Basisstufen mit einem direkten Zugang zum geschützten Aussenraum. Im zweiten und dritten Obergeschoss befinden sich je vier Klassenzimmer mit Gruppenräumen für die Primarstufe sowie Werkräume. Die Räume für die Lehrkräfte befinden sich im vierten Obergeschoss. 

Die flexiblen Grundrisse des Schulhauses bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und sind an zukünftige Entwicklungen anpassbar. So sind beispielsweise die Erschliessungszonen so ausgestaltet, so dass sie bei Bedarf auch als Gruppenräume benützt werden können. Eine Besonderheit der Räume besteht in den verglasten Wandabschlüssen entlang der Aussenfassaden, welche einen Durchblick durch das gesamte Gebäude zulassen und ihm so Leichtigkeit verleihen.

Doppelturnhalle und Solaranlage

Auf der Südostseite des Gebäudes befindet sich eine Doppelturnhalle, welche zum grossen Teil ins Erdreich eingelassen wurde. Auf dem Dach der Turnhalle ist ein Allwetterplatz, der gleichzeitig als Pausenplatz der Schule dient. Der Baukörper der Turnhalle tritt gegen den Ansermetplatz mit einer grossen Fensterfront in Erscheinung.

Das Schulhaus und die Turnhalle wurden im Minergiestandard für Neubauten gebaut. Die Gebäude verfügen über eine kontrollierte Lüftung und der Wärmebezug erfolgt über eine Energiezentrale von Energie Wasser Bern im Gäbelbach. Erzeugt wird die Wärme je zur Hälfte mit einer Abwasserwärmepumpe und mit einer Gastherme. Zusätzlich wird auf dem Flachdach des Schulhauses durch Energie Wasser Bern eine Solarenergieanlage betrieben. «Der Entscheid, in Brünnen eine Fotovoltaik-Anlage in Betrieb zu nehmen, ist richtig und wichtig. Wer die Energiewende will, der prüft bei allen Schulhaussanierungen den Einbau einer Solaranlage», betonte Franziska Teuscher.

Baukredit deutlich unterschritten

Für den Neubau der Volksschule Brünnen beschloss der Stadtrat im Juni 2013 einen Baukredit von 37,5 Millionen Franken. Darin eingerechnet sind 1,3 Millionen Franken für die 2015 fertiggestellten Sportgarderoben Brünnenhof. Die Erstellung des Neubaus Volksschule Brünnen (ohne Sportgarderoben) hat gut zwei Jahre gedauert und wird mit rund 30,2 Millionen Franken abgerechnet werden können. Da gute Vergabeergebnisse erzielt wurden, mussten die Reserven nicht beansprucht werden, so dass der beschlossene Baukredit deutlich unterschritten werden kann. Das Schulhausprojekt geht auf einen Architekturwettbewerb zurück, welchen Ernst Gerber Architekten + Planer AG in Bern gewonnen hatten.

Präsidialdirektion / Direktion für Bildung, Soziales und Sport

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile