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2. Mai 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Breitenrain–Länggasse

Planungskredit für die Fuss- und Velobrücke

Erster konkreter Schritt zur Planung einer Fuss- und Velobrücke zwischen den Stadtteilen Breitenrain-Lorraine und Länggasse-Felsenau: Unter verschiedenen Brückenvarianten soll für dieses Leuchtturmprojekt die beste Lösung evaluiert werden. Der Gemeinderat hat zu diesem Zweck zuhanden des Stadtrats eine Planungskreditvorlage verabschiedet.

Nördlich des Stadtzentrums von Bern weist das Fuss- und Velowegnetz eine Lücke auf: Es fehlt eine direkte Verbindung auf gleichem Höhenniveau zwischen den Stadtteilen Breitenrain-Lorraine und Länggasse-Felsenau über die Aare. Die bestehenden Verbindungen führen über die Lorrainebrücke via Schützenmatte und Henkerbrünnli oder über das Stauwehr Felsenau. Beide Verbindungen sind entweder wegen der hohen Verkehrsbelastungen oder wegen der Umwege bzw. der Höhendifferenzen unattraktiv. Der Weg über das Wehr ist zudem eng und mit einem Fahrverbot belegt.

Die Schliessung dieser Netzlücke wurde bereits im Jahr 2004 im kantonalen Richtplan Veloverkehr als Schlüsselprojekt aufgeführt. In den folgenden Jahren wurde zwar die mögliche Linienführung diskutiert, jedoch hat der Kanton keine konkrete Planung in Angriff genommen.

Initialzündung durch den Stadtrat
Vor knapp einem Jahr, am 16. Mai 2013, überwies der Stadtrat mit grosser Mehrheit eine interfraktionelle Motion, die den Gemeinderat aufforderte, vom Kanton die Federführung für die Planung des Projekts zu übernehmen. Dies geschah in der Folge Mitte des vergangenen Jahres.

In einer differenzierten Variantenbeurteilung soll nun die Bestvariante für eine neue Fuss- und Veloverbindung zwischen den Stadtteilen Breitenrain-Lorraine und Länggasse-Felsenau ermittelt und ausgearbeitet werden. Für diese Planungsphase beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Bruttokredit von 560‘000 Franken. Der Kanton wird 40 Prozent dieser Kosten übernehmen.

Leuchtturmprojekt mit nationaler Ausstrahlung
Eine Brücke für den Fuss- und Veloverkehr über die Aare zwischen der Länggasse und dem Breitenrain wäre in der Schweiz die erste solche Verbindung in dieser Grössenordnung. Sie hätte Signalwirkung für die Förderung des Fuss- und Veloverkehrs in Stadt und Region Bern. Als Leuchtturmprojekt käme ihr darüber hinaus nationale Ausstrahlung zu.

Die Resultate der Variantenbeurteilung sind – sofern der Stadtrat den beantragten Kredit bewilligt – voraussichtlich bis Ende 2014 zu erwarten. Anschliessend soll für die Bestvariante ein Projektwettbewerb gestartet werden. Ziel des Gemeinderats ist es, die Fuss- und Veloverkehrsverbindung beim Bund als A-Projekt für das Agglomerationsprogramm der 3. Generation (Finanzierungsperiode 2019 - 2023) anzumelden und so Bundesbeiträge sicherzustellen. Dies bedingt, dass bis Mitte 2016 ein Vorprojekt mit Kostenschätzung vorliegt.

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentVortrag Planungskredit Fuss- und Velobrücke 30.04.2014 138.2 KB

Informationsdienst Stadt Bern

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