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7. August 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde

Provisorischer Kindergarten im Muristalden bezugsbereit

Alle Schulanlagen im Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde sind aufgrund der gestiegenen Schülerinnen- und Schülerzahlen stark ausgelastet. Der Mehrbedarf an Schulraum kann mit den bestehenden Anlagen nicht mehr gedeckt werden. Als kurzfristige Massnahme konnte die Stadt Bern zu Beginn dieses Jahres das ehemalige Restaurant Schosshalde am kleinen Muristalden 40 mieten. Die baulichen Anpassungen wurden fristgerecht für das neue Schuljahr abgeschlossen und die Räume sind bezugsbereit.

Durch einen Generationenwechsel in den Quartieren rund um den Egelsee stossen die Schulen im Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde bezüglich Schulraum an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Stadt Bern hat deshalb intensiv nach Miet- oder Containerlösungen für zwei Kindergartenklassen gesucht. In der Folge konnte das ehemalige Restaurant Schosshalde am kleinen Muristalden 40 gemietet werden, welches mit baulichen Massnahmen für die geforderte Nutzung angepasst wurde. Die Umbauarbeiten im Erdgeschoss konnten fristgerecht für das neue Schuljahr 2015/2016 fertiggestellt werden. Ab dem 10. August können zwei Kindergartenklassen das Provisorium beziehen. Die Umbauarbeiten haben rund zwei Monate gedauert und rund 130‘000 Franken gekostet.

Provisorium für zwei bis drei Jahre
Im Erdgeschoss des ehemaligen Restaurants Schosshalde befindet sich neu Schulraum für zwei Kindergartenklassen. Da es sich beim Kindergarten um ein Provisorium für zwei bis drei Jahre handelt, wurden die baulichen Massnahmen auf ein vernünftiges Minimum beschränkt. So wurde der Parkettboden im Bereich der demontierten Bar ergänzt sowie die elektrischen Installationen und Beleuchtungskörper entsprechend den geltenden Sicherheitsnormen erneuert. Zudem wurden zur Einhaltung der Brandschutznormen diverse Türen erneuert. Damit die notwendige Fläche für einen Doppel-Kindergarten erreicht werden konnte, musste ein zusätzlicher Raum mittels Wanddurchbruch erschlossen werden. Die Obergeschosse des Restaurants werden noch bis im Herbst 2015 zu Wohnungen umgebaut. Bei diesen Ausbauarbeiten wird auf den Kindergartenbetrieb Rücksicht genommen. Durch getrennte Eingänge für Kinder und Handwerker kann das Sicherheitsrisiko minimiert werden. Eine Bauwand trennt zudem den Handwerker- und Umschlagplatz von der gemieteten Aussenfläche für die Kindergärten.

Massnahmen für die Sicherheit der Kinder
Auf die Sicherheit der Kinder wurde bei den baulichen Anpassungen grossen Wert gelegt. Die Eingänge zu den Kindergärten wurden auf die Westseite des Gebäudes verlegt, so dass sich die ankommenden Kinder im geschützten Bereich aufhalten können. Ausserdem wurden einige Parkplätze vor dem ehemaligen Restaurant aufgehoben und das gesamte Areal umzäunt. Der beschränkte Aussenraum wurde mit Bepflanzungen gegen die Strasse optisch abgegrenzt. Ergänzend dazu können die beiden Klassen den Garten der nahe gelegenen Kindertagesstätte Zazabu mitbenutzen.

Der Schulwegsicherheit wird grosse Beachtung geschenkt. So wird unter anderem das Konfliktgrün bei den Zebrastreifen aufgehoben, wo bisher Fussgänger und abbiegende Autos gleichzeitig grün hatten. Weiter werden die Grünzeiten für Fussgängerinnen und Fussgänger verlängert. Zusätzliche Verkehrsschilder warnen die Verkehrsteilnehmer vor der neuen Situation. In der ersten Zeit werden vermehrt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsinstruktion der Polizei anwesend sein.

Präsidialdirektion

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