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7. Juli 2017 | Gemeinderat, Direktionen

Sanierung der Volksschule Lorraine abgeschlossen

Nach Abschluss der ein Jahr dauernden Sanierung kann die Volksschule Lorraine auf das Schuljahr 2017/18 wieder in Betrieb genommen werden. Das 130-jährige denkmalgeschützte Schulhaus sowie die Turnhalle wurden bautechnisch und energetisch auf den neusten Stand gebracht und bieten nun ein zeitgemässes und ansprechendes Lernumfeld.

Bild der sanierten Turnhalle (Bild Hochbau Stadt Bern).
Bild Legende:

Die Schulanlage Lorraine wurde 1880 als eines der ersten Schulhäuser ausserhalb der Altstadt erbaut. Die gesamte Anlage ist im kantonalen Bauinventar als schützenswert eingestuft. Seit der Erstellung wurden in unregelmässigen Abständen partielle Sanierungen und Umbauten vorgenommen; doch eine Gesamtsanierung drängte sich in den vergangenen Jahren auf: die gesamte Haustechnik, die Wände, Böden und Decken im Schulhausinnern sowie die gesamte Einrichtung waren in die Jahre gekommen. Die Stimmberechtigten der Stadt Bern bewilligten im Juni 2016 mit einem Ja-Stimmenanteil von über 90 Prozent einen Baukredit von 14,4 Millionen Franken für die Sanierung.

Mit Schulhausumbauten Mehrwerte schaffen

«Bei Schulhausumbauten wollen wir nicht nur das Nötige realisieren, sondern die Gelegenheit beim Schopf packen und wo möglich auch gleich einen Mehrwert erzeugen», sagte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher vor den Medien. Dies sei im Schulhaus Lorraine im Zuge der Gesamtsanierung gelungen: Wie etwa der umgestaltete Pausenplatz oder die Umnutzung der ehemaligen Hauswartwohnung zeigten.

Gruppenräume und ein zusätzliches Schulzimmer

Die über hundertjährige Raumstruktur der Volksschule Lorraine entsprach nicht mehr den heutigen pädagogischen Ansprüchen. Aus diesem Grund wurde das Gebäude gemäss dem geltenden Richtraumprogramm für Schulräume umgebaut und damit ein attraktives Lernumfeld geschaffen. Für je zwei Klassenzimmer wurde ein Gruppenraum erstellt. Dank dieser Neuorganisation konnte ein zusätzliches Klassenzimmer realisiert werden. Zusätzlich wurden die Schulzimmer mit einer zeitgemässen Unterrichtselektronik und einer neuen Beleuchtung ausgestattet. Durch die Zusammenführung der Hauswartteams der Volksschule Lorraine und der Volksschule Wylergut konnte die Dienstwohnung zu einer Tageschule mit Regenerationsküche umfunktioniert werden. Die Mahlzeiten werden nicht mehr selber gekocht, sondern von der direkt vis-à-vis liegenden Küche des Kompetenzzentrums Arbeit warm angeliefert.

Sorgfältiger Umgang mit der Bausubstanz

Durch die sorgfältige Planung und Umsetzung der baulichen Veränderungen konnte die historische Bausubstanz weitgehend erhalten werden. Zudem wurde die ganze Schulanlage bezüglich Erdbebensicherheit, Brandschutz und Personensicherheit verbessert und die Gebäudetechnik erneuert. Über einen Personenaufzug gegenüber der Haupttreppenanlage ist das Gebäude neu hindernisfrei zugänglich. Auch der Verbindungsanbau zur Turnhalle und die Halle selbst wurden mit baulichen Massnahmen aufgewertet. So wurde im Bereich des Anbaus ein Oberlicht eingebaut, welches den Gang mit Tageslicht versorgt und die Tragkonstruktion der Turnhalle wurde gemäss der originalen Struktur wieder sichtbar gemacht.

Neuer «Wheel Park» im Aussenraum

Der Aussenraum der Schulanlage bestand vor der Sanierung mehrheitlich aus versiegeltem Asphaltbelag und bot damit wenig Abwechslung für Spielmöglichkeiten. Neu ist der Pausenplatz in wellenartiger Form als «Wheel Park» modelliert. Zukünftig kann der Platz mit Fahrrädern, Skateboards, Mini-Rollern oder Inline-Skates befahren werden und bietet den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten. Als Ergänzung zum «Wheel Park» steht neu ein Sportfeld für Ballspiele und Unihockey zur Verfügung. Das Feld grenzt an die Turnhalle und wird auf zwei Seiten von schattenspendenden Bäumen eingerahmt.

Bezug aufs neue Schuljahr

Während den rund ein Jahr dauernden Umbauarbeiten waren die Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Enge untergebracht. Nun können sie pünktlich auf den Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 in die frischsanierten Räumlichkeiten zurückkehren. Die Sanierung wurde nach dem Standard Minergie-Eco ausgeführt und kostete 12 Millionen Franken. Das Kostendach wurde deutlich unterschritten.

Präsidialdirektion und Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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