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24. August 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Schulanlage Marzili soll erweitert werden

Die Volksschule Marzili benötigt zusätzlichen Schulraum in der Grössenordnung von zehn Klassen. Die Volksschule soll daher mit einem Neubau erweitert werden. Gleichzeitig sollen drei bestehende Pavillons auf dem Schulareal saniert werden. Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für den Baukredit von 29,6 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Stimmberechtigten befinden voraussichtlich im Februar 2017 über die Vorlage.

Die Volksschule Marzili braucht zusätzlichen Schulraum. Um diesen kurzfristig zu decken, wurde die aus drei Pavillons bestehende Schulanlage 2012 und 2015 um zwei provisorische Bauten erweitert. Parallel dazu suchte die Stadt Bern nach Möglichkeiten, um die Volksschule Marzili auszubauen. Weil es nicht möglich war, die benachbarten kantonalen Gebäude auf dem Gelände zu kaufen oder zu mieten, liess die Stadt mögliche Alternativlösungen ausarbeiten. Die Schulanlage soll nun mit einem Neubau ergänzt werden. Um dieses Projekt realisieren zu können, muss die Stadt eine Teilfläche des angrenzenden Grundstücks im Eigentum des Kantons Bern kaufen.

Neubau mit drei Geschossen

Die Stadt schrieb in der Folge einen Projektwettbewerb aus. Das zum Bauprojekt weiterentwickelte Siegerprojekt «PAPILIO» sieht nebst der Sanierung von drei bestehenden Pavillonbauten einen Neubau im südlichen Teil der Schulanlage Marzili vor. Das schmetterlingsförmige Gebäude umfasst drei Geschosse und ist ein Mix aus Holz- und Betonkonstruktion. Die Grundrissgestaltung ist sehr offen gehalten. Das schafft vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für den Unterricht. In den Räumlichkeiten werden künftig die Mittelstufe und die Tagesschule untergebracht. Der Neubau entspricht dem Gebäudestandard MINERGIE-P-ECO, die Wärmeversorgung erfolgt durch Fernwärme.

Nach der Fertigstellung des Neubaus werden die beiden provisorisch erstellten Gebäude zurückgebaut und anschliessend die drei älteren Pavillons saniert. Sie sollen fortan für die Basisstufe zur Verfügung stehen. Die Räume müssen entsprechend umgebaut und den Anforderungen des modernen Schulunterrichts angepasst werden. An den denkmalpflegerisch schützenswerten Gebäuden sollen möglichst geringfügige Änderungen vorgenommen werden. Die Sanierung erfolgt nach den Vorgaben von MINERGIE ECO.

Baukredit zur Genehmigung

Mit dem Neubau und der Sanierung der Volksschule Marzili wird Schulraum für elf Klassen geschaffen. Für die Umsetzung dieses Projekts wurde vom Gemeinderat zuhanden des Stadtrats ein Baukredit von 29,6 Millionen Franken verabschiedet. Darin eingeschlossen sind ein Projektierungskredit von 3,8 Millionen Franken sowie der Kaufpreis der zu erwerbenden Teilfläche des Kantonsgrundstücks von 945‘000 Franken. Die Vorlage kommt voraussichtlich im Februar 2017 vors Volk. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich von Juli 2017 bis Januar 2020. Der Schulbetrieb läuft während dieser Zeit normal weiter. Bezüglich möglicher Gefahren aufgrund des Baustellenbetriebs werden die notwendigen Schutzmassnahmen für die Schülerinnen und Schüler ergriffen.

Informationsdienst Stadt Bern

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