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17. November 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Schulanlage Pestalozzi soll erweitert werden

Die Volksschule Pestalozzi benötigt mehr Schulraum. Sie soll daher mit einem viergeschossigen Neubau erweitert werden, der Schulraum für sechs Basisstufenklassen bietet. Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für einen Baukredit von 11,83 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Stimmberechtigten befinden voraussichtlich im Mai 2017 über die Vorlage.

Der Schulraum in der Volksschule Pestalozzi wird zunehmend knapp. Um den zusätzlichen Raumbedarf kurzfristig zu decken, wurden an zwei Standorten im Quartier Provisorien zugemietet. Beim benachbarten Schulhaus Munzinger wurde zudem ein Modulbau erstellt, der im Sommer 2016 bezogen werden konnte. Auf der Suche nach einer langfristigen Lösung prüfte die Stadt Bern mögliche Standorte für den Ausbau der Volksschule Pestalozzi. Aufgrund der Abklärungen entschied sie sich für eine städtische Parzelle direkt gegenüber der bestehenden Schulanlage. Dort befindet sich zurzeit eine Grünflache, die von der Schule und der Quartierbevölkerung genutzt wird.

Neubau mit vier Geschossen

Die Stadt schrieb 2014 einen Projektwettbewerb aus. Das zum Bauprojekt weiterentwickelte Siegerprojekt «so wi di grosse» sieht einen Erweiterungsneubau im östlichen Teil der Parzelle vor. Dieser schafft Schulraum für sechs Basisstufenklassen. Das fast quadratische Gebäude umfasst vier Geschosse und ist ein Stahlbetonbau mit Holzfassade. Der Neubau wird dem Gebäudestandard MINERGIE-P-ECO entsprechen, wenig Betriebsenergie benötigen und geringe Energiekosten verursachen.

Aussenraum mit Parkqualitäten

Dank der Platzierung des Gebäudes im östlichen Teil der Parzelle bleibt ein angemessener und abwechslungsreicher Aussenraum erhalten. Dieser gliedert sich in verschiedene Flächen aus Mergel, Rasen und Hartbelag. Die Qualität des jetzigen Parks soll weiterhin gut zur Geltung kommen.

Die Bauparzelle grenzt südlich an die BLS-Bahnlinie und nördlich an die Weissensteinstrasse. Daher werden der Schulwegsicherheit und dem Lärmschutz besondere Beachtung geschenkt. Verschiedene Massnahmen sollen für ein sicheres und angenehmes Lernumfeld der Schülerinnen und Schüler sorgen.

Baukredit zur Genehmigung

Für die Umsetzung des Bauprojekts wurde vom Gemeinderat zuhanden des Stadtrats ein Baukredit von 11,83 Millionen Franken verabschiedet. Darin eingeschlossen ist ein Projektierungskredit von 1,75 Millionen Franken. Die Vorlage kommt voraussichtlich im Mai 2017 vors Volk. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich von Juli 2017 bis im Frühjahr 2019. Ob die beiden zugemieteten Provisorien nach der Fertigstellung des Neubaus aufgelöst werden können, ist aufgrund weiterhin steigender Schülerzahlen zurzeit noch unklar.

Informationsdienst Stadt Bern

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