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8. März 2017 | Gemeinderat, Direktionen

Schwerpunkte Integration 2018-21: Bern, eine Stadt für alle

Rund 120 Personen, darunter Fach- und Schlüsselpersonen aus dem Integrationsbereich, Migrantinnen und Migranten sowie Mitarbeitende aus allen Direktionen der Stadtverwaltung, haben an einer Abendveranstaltung vom 7. März gemeinsam die Grundlagen für die Integrationspolitik 2018–2021 diskutiert und skizziert.

«Von Seiten der Stadtverwaltung und der lokalen Politik haben wir einen grossen Spielraum, um Bern so zu gestalten, dass sich möglichst viele Menschen hier zu Hause fühlen.» Mit diesen Worten eröffnete Franziska Teuscher, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport (BSS) das Sounding Board Integration vom gestrigen Dienstagabend.

Integration als Selbstverständlichkeit

An der Veranstaltung wurde auf die bisherige Integrationspolitik zurückgeblickt. «Die Bestrebungen der letzten Jahre haben zu einer grösseren Offenheit aller Dienststellen zum Thema Integration geführt,» so Ursula Heitz, Leiterin des Kompetenzzentrums Integration (KI). Diese Sensibilisierungsarbeit will das KI weiterführen. Als Arbeitsinstrument wurde das Modell «Eine Stadt für alle – Fokus Migration» lanciert. Es dient der Stadtverwaltung als Analyse- und Arbeitsinstrument, um Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, so Marianne Helfer vom Kompetenzzentrum Integration: «Wir brauchen einfache, verständliche Instrumente, damit die Bevölkerungs-Vielfalt in der Verwaltung zur Selbstverständlichkeit wird.»

Vielschichtiger Handlungsbedarf

Die Gruppenarbeiten zu verschiedenen Themen zeigten, dass der Handlungsbedarf zum Thema Integration in allen Bereichen vielschichtig und umfangreich ist. Im Mittelpunkt des Abends stand die Möglichkeit zu diskutieren und Schwerpunkte zu setzen. Zum Handlungsfeld «Bildung, Sprache und Erziehung» empfahlen die Teilnehmenden dieser Arbeitsgruppe beispielsweise, den Fokus noch stärker auf Sprachkurse zu legen, denn «ohne Sprache keine Integration», so ein Teilnehmer. Diese Einschätzung teilten auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sounding Boards, die sich mit den Themen «Mitwirkung in Politik und Gesellschaft» und «Information und Kommunikation» auseinandersetzten. Gute Sprachkenntnisse tauchte als zentrales Element für die Integration in den Diskussionen immer wieder auf. Zudem solle die Stadt in Zukunft «einfacher, visueller und auf unterschiedlichen Kanälen» kommunizieren, um die gesamte Bevölkerung zu erreichen, war ein vielfach geäusserter Wunsch.

Geteilte Verantwortung

Die Ergebnisse des Abends werden nun verwaltungsintern diskutiert. Auf dieser Basis entwickelt das Kompetenzzentrum Integration zuhanden des Gemeinderats den Schwerpunkte-Plan 2018–2021, den Dritten seiner Art, seit 2010 das Leitbild zur Integrationspolitik der Stadt Bern verabschiedet wurde. Bereits 1999 lancierte die Stadt Bern ihr erstes und für die damalige Zeit wegweisendes Leitbild zur Integrationspolitik. «An diese Tradition wollen wir anknüpfen», sagte Gemeinderätin Franziska Teuscher, und gab zu bedenken: «Die Stadt für alle gelingt uns nur, wenn sich auch alle dafür verantwortlich fühlen.»

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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