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15. August 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Stadt Bern hat 10‘000 Schülerinnen und Schüler

Mit dem Start ins Schuljahr 2016/17 von heute Montag, 15. August 2016, verzeichnet die Stadt Bern seit vielen Jahrzehnten erstmals wieder knapp 10‘000 Schülerinnen und Schüler in der öffentlichen Volksschule. Bildungsdirektorin Franziska Teuscher zeigt sich hocherfreut über diesen Zuwachs.

«Ich wünsche allen Schulkindern, Lehrpersonen und den Eltern einen erstklassigen Start ins neue Schuljahr», hält Gemeinderätin Franziska Teuscher fest. Ganz besonders drücke sie den 1047 jüngsten Mädchen und Buben die Daumen, die ins 1. Kindergartenjahr oder ins 1. Basisstufenjahr eintreten.

Die Schülerinnen- und Schülerzahlen lagen vor der Jahrtausendwende unter der Grenze von 9000 Schulkindern. Seit 2011 stiegen diese Zahlen kontinuierlich an und nun «haben wir die 10 000-Marke praktisch geknackt», zeigt sich die Gemeinderätin äusserst erfreut. (Stand Freitag, 12. August, waren 9‘997 Schülerinnen und Schüler gemeldet). Es zeige, dass Bern für Familien als Wohn- und Lebensstadt beliebt sei und viel zu bieten habe. Aktuell liegt die Einwohnerzahl in der Stadt Bern bei 141‘049 Personen, was einem weiteren Zuwachs um 0,3 Prozent seit Jahresbeginn gleichkommt.

Wo zusätzlicher Raum entstand

Der rasante Schülerinnen- und Schülerzuwachs stellte die Stadt vor grosse planerische und zeitliche Herausforderungen. Und die steigenden Zahlen machten Optimierungen in der Schulraumplanung nötig, gefolgt von einer regen Planungs- und Bautätigkeit. Als eine der letzten zusätzlich erstellten Bauten steht auch der dreigeschossige Modulbau Wyssloch bereit. Wie der Modulbau Munzinger ist das Schulgebäude aus in der Ostschweiz vorgefertigten Modulen zusammengebaut. Im schiefergrauen Gebäude sind sechs helle Klassenzimmer mit Gruppenräumen, einem Lehrerbereich und Nebenräumen untergebracht. Der Modulbau entspricht Minergie-Standard und ist behindertengerecht. Die Umgebungsarbeiten dauern noch bis nach den Herbstferien. Vorerst werden drei Klassen im Neubau unterrichtet. Ab Schuljahr 2017 werden ausserdem die beiden Kindergartenklassen, welche heute am kleinen Muristalden 40 eingemietet sind, in den Modulbau umziehen.

Im Weiteren ist an folgenden Standorten zusätzlicher Schulraum erstellt worden:

Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde: Der oben erwähnte Modulbau Wyssloch sowie der Ergänzungsbau Kindergarten Baumgarten als Entlastung für die Schulhäuser Laubegg und Bitzius.

Schulkreis Mattenhof-Weissenbühl: Der Modulbau Munzingerwiese zur Entlastung des Pestalozzischulhauses.

Schulkreis Breitenrain-Lorraine: Mit der Gesamtsanierung Wylerstrasse 23 ist Raum für eine zusätzliche Basisstufe entstanden. In der Volksschule Wankdorf ist das Gebäude Morgartenstrasse 2c umgebaut worden. Hier sind neu die Sprachheilschule, heilpädagogische Sonderschulklassen und Räume für die Begabtenförderung untergebracht.

Schulkreis Länggasse-Felsenau: Alle Schulraumbedürfnisse konnten mit betrieblichen Massnahmen erfüllt werden.

Schulkreis Bümpliz: unverändert

Schulkreis Bethlehem: Eröffnung des Neubaus der Volksschule Brünnen.

Schulamtsleiterin Irene Hänsenberger fasst zusammen: «Die Volksschule der Stadt Bern umfasst insgesamt 500 Klassen, davon sind zwölf Basisstufen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Zuwachs von fünf Klassen, wobei dieses Jahr das Wachstum vor allem auf der Primarstufe zu verzeichnen ist.» 

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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