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23. August 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Stadt Bern mit massvollem Wachstum

Die Einzonung des Vierfelds gehört zu den Meilensteinen in der zu Ende gehenden Legislatur. Die Bevölkerung der Stadt Bern ist in den vergangenen Jahren weiter gewachsen und die Finanzen entwickelten sich positiver als erwartet. Der Gemeinderat kann heute eine erfreuliche Legislaturbilanz ziehen.

Die Stadt Bern ist auch in dieser Legislatur massvoll gewachsen und zählt erstmals seit den 1980er-Jahren wieder über 140‘000 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit der Annahme der Wohnbauvorlagen zum Viererfeld und zum Mittelfeld durch die Stimmberechtigten sowie mit der Erarbeitung des neuen Stadtentwicklungskonzepts (STEK 2016), das voraussichtlich Ende Legislatur verabschiedet werden wird, konnten zwei für die Stadtentwicklung wichtige Projekte realisiert werden.

Die laufende Legislatur hat aber auch gezeigt, dass einige Vorhaben mehr Zeit benötigen und erst in der nächsten oder übernächsten Legislatur realisiert werden können. Dazu gehört etwa die Realisierung einer 50-Meter-Schwimmhalle. Zwar liegt dazu noch kein Bauprojekt vor, doch konnte der Gemeinderat mit dem Standortentscheid Neufeld einen wichtigen Grundsatzentscheid fällen. Auch die geplante Schaffung von Treffpunkten für Jugendliche auf (Schulhaus-)Plätzen verzögert sich, da unterschiedliche Interessenlagen der Betroffenen bislang eine Umsetzung verhindert haben. Der grösste Teil der prioritären Massnahmen konnte jedoch realisiert werden. Insbesondere gelang es dem Gemeinderat, wichtige Weichen für den Bau von Genossenschaftswohnungen zu stellen.

Veloverkehr gefördert

Mit der Optimierung verschiedener Velowegverbindungen und der Schaffung zahlreicher Veloabstellplätze, vor allem rund um den Bahnhof, konnten die Rahmenbedingungen für Velofahrinnen und Velofahrer in der Stadt Bern verbessert werden. Ein weiteres wichtiges Projekt zur Förderung des Veloverkehrs ist die Velohauptroute Wankdorf, die im Juni 2016 fertiggestellt wurde. Hierbei handelt es sich um die erste von mehreren Velorouten, welche künftig sichere und rasche Verbindungen aus den Aussenquartieren ins Zentrum der Stadt, aber auch zwischen den verschiedenen Quartieren ermöglichen sollen.

Energiewende eingeläutet

Zudem hat Bern in den letzten Jahren intensiv in die Umsetzung der Energiewende investiert. 2015 wurde die Stadt Bern zum zweiten Mal mit dem Label Energiestadt Gold ausgezeichnet. Weiter hat der Gemeinderat die Energie- und Klimastrategie verabschiedet, und mit dem Start der Sammlung der Grün- und Speiseabfälle zur Energiegewinnung konnte Anfang 2015 eine weitere prioritäre Massnahme erfolgreich umgesetzt werden.

Standortvorteil Hauptstadt nutzen

Bei den eidgenössischen Wahlen 2015 richtete die SRG das nationale Wahlstudio erstmals im Bundeshaus ein. Damit konnte die Stadt Bern als Politzentrum der Schweiz gestärkt werden und hat somit mit ihrer Überzeugungsarbeit mehr erreicht, als sie noch vor wenigen Jahren erwarten durfte. Die Stadt hat auch in dieser Legislatur intensiv im Verein Hauptstadtregion Schweiz mitgearbeitet, um die Region als Ganzes zu stärken und voranzubringen.

Zur Verbesserung der regionalen und kantonalen Zusammenarbeit wurde in dieser Legislatur die bernische Städteallianz mit den sechs grössten Städten im Kanton initiiert. Diese erlaubt es, urbane Anliegen auf kantonaler oder ausnahmsweise auch nationaler Ebene gemeinsam anzugehen.

Förderung und Bildung für alle

In dieser Legislatur wurde das Frühförderprogramm «primano» auf alle Stadtteile ausgebaut. Ab 2017 gehört es zum gesamtstädtischen Regelangebot. Ebenfalls zur Förderung der Chancengleichheit trägt der Ausbau der Basisstufe bei. Bis Ende Legislatur werden acht Basisstufen in Betrieb sein. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass viele Kinder dank der Basisstufe den Übergang vom spielerischen zum systematischen Lernen leichter schaffen.

Ausblick: Schulbauten sanieren, Wohnbau vorantreiben

Die Stadt Bern wird auch in der kommenden Legislatur vor zahlreichen Herausforderungen stehen. Die Sanierung zahlreicher Schulbauten sowie Eis- und Wasseranlagen müssen finanziert werden. Gleichzeitig gilt es, den Wohnungsbau weiter voranzutreiben und die Lebensqualität zu erhalten. Und ein weiterhin sorgsamer Umgang mit den Finanzen ist angezeigt.

Informationsdienst Stadt Bern

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