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30. Januar 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Schulraumplanung 2015 – 2022

Stadtberner Schulen brauchen mehr Schulraum

Der Gemeinderat will in den nächsten acht Jahren für über 400 Millionen Franken Schulhäuser sanieren und erweitern. Das zeigt die Schulraumplanung für die Jahre 2015 – 2022, die der Gemeinderat in seiner Antwort auf eine dringliche Motion des Stadtrats offen legt. Das Geld ist in der Mittelfristigen Investitionsplanung bereits enthalten.

In der Stadt Bern gibt es 40 Schulareale und rund 150 Schulgebäude, verteilt auf 24 Schulstandorte. Da in allen Schulkreisen der Stadt Bern mit mehr Schülerinnen und Schülern zu rechnen ist, braucht es vielerorts zusätzlichen Schulraum. Die Schulraumplanung 2015 – 2022 zeigt auf, wo die dringendsten Projekte sind und welche Investitionen dafür notwendig sein werden. Am dringendsten wird zusätzlicher Schulraum am Schulstandort Manuel mit dem Pavillon Elfenau, im Marzili, beim Pestalozzi-Schulhaus und in der Länggasse auf der linken Seite der Länggassstrasse benötigt. Momentan ist der Bedarf im Kindergarten und in der Unterstufe am grössten. Bei weiteren acht Schulanlagen sind ebenfalls Erweiterungen und Sanierungen nötig. Die Kosten für die Schulraumplanung 2015 – 2022 betragen über 400 Millionen Franken. Das zeigt die Antwort des Gemeinderats zur Dringlichen Interfraktionellen Motion von SP und GFL/EVP.

Vorrang haben Erweiterungen
Für die Schulraumplanung 2015 – 2022 hat das Schulamt der Stadt Bern zusammen mit den Stadtbauten (heute Immobilien Stadt Bern) die Bauprojekte an Schulgebäuden nach ihrer Dringlichkeit aus schulischer Sicht überprüft. Wichtig waren zudem die Aspekte Sicherheit und Wirtschaftlichkeit (u.a. Energieverbrauch). Alle 13 Projekte, welche in der Schulraumplanung 2015 – 2022 nun als prioritär eingestuft werden, sind in der Mittelfristigen Investitionsplanung enthalten, welche der Gemeinderat Ende 2013 beschlossen hat. Aufgrund der begrenzten Investitionsquote können Schulbauten mit genügender Raumkapazität erst in zweiter Priorität saniert werden.

Prognosen zu Schulkindern und Richtraumprogramm
Für die Schulraumplanung wurden in der Stadt Bern zwei Planungsinstrumente erarbeitet: Die Schülerinnen- und Schülerprognosen sowie das Richtraumprogramm. Die Schülerinnen- und Schülerprognosen zeigen die Entwicklung in den nächsten acht Jahren. Sie basieren auf Bevölkerungs- und Geburtenzahlen der vergangenen zehn Jahre und werden von den Statistikdiensten jährlich aktualisiert. Mithilfe des Richtraumprogramms wird der Raumbedarf eines Schulhauses proportional zur Anzahl Klassen festgelegt. So wird klar, welche Schulanlagen in der Stadt Bern über Raumreserven verfügen und welche zu wenig Raum ausweisen. Das Richtraumprogramm dient gleichzeitig auch zur Berechnung der benötigten Hauptnutzflächen bei bevorstehenden Bauprojekten.

 

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Titel Bearbeitet
Datei PDF documentVortrag Schulraumplanung 29.01.2014

Informationdienst Stadt Bern

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