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4. März 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Stadtverwaltung bei Vereinbarkeit von Beruf und Familie top

Nachdem das Stadtberner Stimmvolk 2012 die Vorlage zur Aufhebung der Lohnobergrenze verworfen hatte, richtete der Gemeinderat den Fokus in der Personalpolitik konsequent auf die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen. Eine nun durch die Fachstelle UND durchgeführte Betriebsdatenanalyse belegt, dass dies bestens gelungen ist und sich die Stadt bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie als führende Arbeitgeberin positionieren konnte.

Die Stadt Bern hat sich durch die Fachstelle UND, dem Kompetenzzentrum für die Umsetzung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einer Betriebsdatenanalyse zur Familienfreundlichkeit und Gleichstellung unterziehen lassen. Die Ergebnisse der Analyse werden im Vorfeld des Internationalen Tages der Frau vom 8. März 2016 publiziert. Ein Benchmark mit vergleichbaren Unternehmen belegt, dass sich die Stadt in sämtlichen Bereichen weit über dem Durchschnitt positioniert und in fünf von 14 untersuchten Kriterien gar die Maximalnote ausweisen kann. So hält denn auch Daniel Huber, Studienleiter und Geschäftsführer der Fachstelle UND, fest: «Die Stadt Bern kann sich aufgrund der erreichten Resultate hinsichtlich der Rahmenbedingungen mit Fug und Recht als schweizweit führende Arbeitgeberin in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf bezeichnen.»

Krise als Chance genutzt

Der zuständige Gemeinderat Alexandre Schmidt hält fest: «Der Gemeinderat hielt dem durch die Volksabstimmung zur Aufhebung der der Lohnobergrenze eingegrenzten finanziellen Spielraum im Wettbewerb um Arbeitskräfte mit innovativen, zukunftsträchtigen Lösungen entgegen. So ist es der Stadt gelungen, ein attraktives Rahmenpaket zu schnüren, welches sich am hartumkämpfen Standort Bern, wo nebst der Stadt- auch die Kantons- und Bundesverwaltung sowie mehrere staatsnahe Betriebe um die gleichen Talente buhlen, erfolgreich bewährt hat.»

Attraktive städtische Anstellungsbedingungen

Die städtischen Anstellungsbedingungen zeichnen sich insbesondere durch flexible Arbeitszeitmodelle, hohe Arbeitszeitautonomie, Teilzeit und Jobsharing für Frauen und Männer (auch auf Kaderstufe), übergesetzliche Kinder- und ergänzende Familienzulagen oder den Mutterschaftsurlaub von 16 und Vaterschaftsurlaub von drei Wochen aus. Weiter besteht die Möglichkeit der Pensenreduktion um bis zu 20 Prozent bei Elternschaft für Frauen und Männer, des unbezahlten Urlaubs nach dem Elternschaftsurlaub (bis zu zwei Jahre) und der Telearbeit. Ein Karriere-Mentoring-Programm für Frauen sowie ein breites Angebot an internen Seminaren und Weiterbildungsmöglichkeiten runden die attraktiven städtischen Anstellungsbedingungen ab.

Hohe Zufriedenheitswerte

Die Erfahrungen mit diesen Angeboten sind überaus positiv. So äusserten sich anlässlich der letzten Arbeitszufriedenheitsumfrage 90 Prozent der Teilnehmenden dahingehend, dass sie mit den Anstellungsbedingungen zufrieden sind. Während dies beim Lohn bloss 67 Prozent so sehen, ist die Zufriedenheit gerade bei den Sozialleistungen (96 Prozent), bei der Arbeitszeitregelung (92 Prozent) und bei der Ferienregelung (97 Prozent) ausgesprochen hoch. Diese Werte im Verbund mit der Tatsache, dass 96 Prozent der Mitarbeitenden angeben, dass sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse einsetzen können und gleich 97 Prozent ihre Arbeit als sinnvoll erleben, weil sie mit ihrer Tätigkeit einen Beitrag für die Bevölkerung der Stadt Bern leisten können, tragen wesentlich zur überaus attraktiven Positionierung am Arbeitsmarkt bei. Dies trägt zu einer substanziellen Reduktion der Personalgewinnungs- und Personalbindungskosten bei.

Für die Zukunft gut aufgestellt

Die Bemühungen der Stadt Bern im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie tragen wesentlich zum guten Image des Arbeitgebers bei und damit auch zur Erweiterung des Rekrutierungsfeldes, nicht nur bei Frauen. Diese ist in Anbetracht des sich zusehends verschärfenden Fachkräftemangels von entscheidender Bedeutung. Ganz nebenbei werden auch gleich Voraussetzungen geschaffen, um der Alterung von unten, nämlich dem Rückgang der Anzahl junger Menschen, entgegenzuwirken.

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Titel Bearbeitet
Datei PDF documentBetriebsdatenanalyse Fachstelle UND (PDF, 204 KB) 03.03.2016

Direktion für Finanzen, Personal und Informatik

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