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19. März 2015 | Gemeinderat, Direktionen

Kantonale Bildungsstrategie

Stossrichtung wird begrüsst

Der Gemeinderat nimmt in zustimmendem Sinn Stellung zum Entwurf der kantonalen Bildungsstrategie und macht zusätzliche Anregungen. Er unterstützt die Stossrichtung des Kantons, im Bildungsbereich auf den pädagogischen Dialog, auf die Sicherstellung von konkurrenzfähigen Arbeitsbedingungen und stabile Rahmenbedingungen zu setzen.

Der Gemeinderat ist einverstanden mit der Zielsetzung des Regierungsrats, das Bildungssystem weiter zu konsolidieren und zu beruhigen. Dafür setzt der Kanton im Volksschulbereich vor allem auf den pädagogischen Dialog zwischen allen Beteiligten; das heisst zwischen Kanton und Schulleitungen sowie zwischen Kanton und Schulbehörden und nicht zuletzt zwischen Kanton und Gemeinden. Der Gemeinderat empfiehlt in seiner Stellungnahme vor allem eine hohe Verbindlichkeit in der Unterrichts- und Qualitätsentwicklung. Dies ist wichtig im Zusammenhang mit der Einführung des Lehrplans 21.

Zentraler Stellenwert der Bildung
Für den Gemeinderat der Stadt Bern hat die Bildung – gleich wie für den Kanton – einen zentralen Stellenwert für die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Kantons. Deshalb ist ein umfassendes Bildungsangebot in der Stadt Bern von grosser Wichtigkeit. Es ist daher unerlässlich, das breite Bildungsangebot zu erhalten und auch stetig weiterzuentwickeln. Hand in Hand mit dieser Zielsetzung gehen die beiden anderen Schwerpunkte der kantonalen Bildungsstrategie: die Sicherstellung von konkurrenzfähigen Anstellungs- und Arbeitsbedingungen sowie stabile Rahmenbedingungen in der Bildung.

Anregung für weitere Schwerpunkte
Der Gemeinderat regt an, weitere Schwerpunkte in die kantonale Bildungsstrategie aufzunehmen.

  • So würde der Schwerpunkt «Einführung von Ganztagesstrukturen in der Volksschule» der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen und damit auch wirtschaftlichen Nutzen bringen. Überdies würde so ein Beitrag zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit geleistet.
  • Auch die Frühförderung versteht der Gemeinderat als Bildungsangebot und regt an, diese in die kantonale Bildungsstrategie aufzunehmen.
  • Schliesslich weist der Gemeinderat auf den grossen Stellenwert der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) hin. ICT ist die vierte Kulturtechnik, und unsere Kinder müssen sorgfältig auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien vorbereitet werden. Eine entsprechende Strategie ist dafür nötig.

Neben der Volksschule sind dem Gemeinderat auch die Schulen der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe wichtig. Er regt an, für die Hochschulen ebenfalls strategische Ziele festzulegen. Ihre Konkurrenzfähigkeit hat für die wirtschaftliche Entwicklung hohe Bedeutung.

Informationsdienst Stadt Bern

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