Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

31. Oktober 2014 | Gemeinderat, Direktionen

Sanierung und Erweiterung Sportanlage Wyler

Trainingskapazität dank Kunstrasenfeld verdoppelt

Mit der Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Wyler hat die Stadt Bern einen weiteren Schritt getan, um dem Mangel an Fussballplätzen in der Stadt Bern entgegenzuwirken: Dank dem Einbau eines Kunstrasenfelds ist die Trainingskapazität der Sportanlage neu doppelt so hoch. Mit gendergerechten Garderoben setzt der Gemeinderat zudem ein Zeichen für den Frauenfussball. Die Kosten belaufen sich auf rund acht Millionen Franken.

Die als architektonisch wertvoll eingestufte Garderobenanlage auf dem Sportplatz Wyler, die aus den späten 1960er-Jahren stammt, wurde sorgfältig saniert und durch eine zusätzliche Garderobenanlage erweitert. Um die Nutzungskapazität zu erhöhen, wurde eines der beiden Naturrasenfelder durch ein Kunstrasenfeld der neusten Generation ersetzt (Kosten 2,7 Millionen Franken): Neu ist die Trainingskapazität doppelt so hoch; vier Nachwuchsmannschaften können gleichzeitig trainieren. Damit konnte der Gemeinderat den bestehenden Mangel an Fussballplätzen in der Stadt Bern weiter reduzieren.

Ein Plus für den Frauenfussball
Mit der Sanierung, dem Umbau und der Erweiterung reagierte der Gemeinderat auf mehrere aktuelle Sporttrends in der Stadt Bern. Neu stehen acht Garderoben (bisher vier) zur Verfügung, was insbesondere mit Blick auf den Frauenfussball einen wichtigen Meilenstein darstellt. Überdies weist der FC Wyler aktuell rund 300 Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler auf. Um dem Kinder- und Jugendschutz sowie den Anforderungen des Fussballverbands gerecht zu werden, sind separate Trainer- und Schiedsrichtergarderoben eingerichtet worden. Neben dem Stade de Suisse und dem Stadion Neufeld ist der «Sportpark Wyler» die dritte vollumfassend 1.-Liga-taugliche Anlage in Bern.

Ökologische Sportanlage
Die zuvor mit Öl beheizte Sportanlage ist neu an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen und wird mit Abwärme des Swisscom-Rechenzentrums beheizt. Die Fernwärme wird sowohl für die Heizung wie auch für die Warmwasseraufbereitung der Duschanlagen eingesetzt. Die Anlage entspricht neu dem Minergie-Standard, der Erweiterungsbau sogar dem Minergie-P-Eco-Standard. Zudem wurde nach Baubeginn im Sommer 2012 eine Altlastensanierung vorgenommen, da die Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft zur ehemaligen eidgenössischen Waffenfabrik (heute Business Park der RUAG Holding) steht.

Sportplatz wird zum «Sportpark Wyler»
Mit der Sanierung und Erweiterung ist nicht nur der Sportplatz Wyler im engeren Sinn, sondern die gesamte Sportanlage, zu der auch das Frei- und Hallenbad Wyler gehört, aufgewertet und zu einem eigentlichen Erholungs- und Begegnungsgebiet für das Quartier ausgebaut worden. Der FC Wyler wie auch der Fussballverband sprechen daher nicht mehr vom «Sportplatz», sondern vom «Sportpark Wyler».

Die Bauarbeiten dauerten knapp zwei Jahre. Die Kosten der Sanierung der Sportanlage belaufen sich auf insgesamt rund acht Millionen Franken, wovon 840‘000 Franken aus dem Sportfonds des Kantons Bern finanziert wurden.

 

FC Wyler gegen FC Laupen: Schlüsselübergabe durch Gemeinderat

Am Samstag, 1. November, um 16 Uhr, findet das Spiel des FC Wylers gegen den FC Laupen statt. Die offizielle Schlüsselübergabe sowie den Anpfiff zum Match nehmen Sportdirektorin Franziska Teuscher und Stadtpräsident Alexander Tschäppät vor.

 

Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentReferat Gemeinderätin Franziska Teuscher 31.10.2014 13.5 KB
Datei PDF documentReferat Leiter Sportamt Christian Bigler 31.10.2014 77.3 KB
Datei PDF documentReferat Stadtbaumeister Thomas Pfluger 31.10.2014 76.2 KB

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile