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19. September 2016 | Gemeinderat, Direktionen

Über 200 Neupensionierte folgten der Einladung der Stadt Bern

Dieses Jahr erreichen 1224 Personen in Bern das ordentliche Pensionsalter. Über 200 Neupensionierte sind der Einladung der Stadt gefolgt, gemeinsam einen «Zwischenhalt» in der Dampfzentrale einzulegen. Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Gemeinderätin Franziska Teuscher dankten den Gästen für ihre jahrzehntelange Leistung zugunsten der Gesellschaft und der Stadt Bern.

Mit der Veranstaltung «Pensioniert – Zeit für einen Zwischenhalt», die das Kompetenzzentrum Alter der Stadt Bern dieses Jahr zum zweiten Mal organisiert hatte, riefen Franziska Teuscher und Alexander Tschäppät die Neupensionierten dazu auf, sich die Zeit zwischen dem Erwerbsleben und der nachberuflichen Phase bewusst zu machen und gemeinsam zu feiern. Nicht alle hören auf zu arbeiten und doch ist mit dem Erreichen des Pensionsalters ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt eingeläutet. Diese besondere Phase durchläuft auch der Stadtpräsident, der selber bald aus seinem Amt ausscheidet und häufig auf die anstehende Veränderung angesprochen wird. Er beantworte entsprechende Fragen gerne mit einem Zitat von Loriot, «Entschuldigung, das ist mein erster Ruhestand. Ich übe noch», wie er vor dem Publikum sagte.

Wendepunkt mit unbekanntem Ausgang

Der Stadtpräsident nahm damit ein Thema auf, dass auch Gemeinderätin Franziska Teuscher in ihrer Rede beleuchtete: «Es gibt bedeutsame Ereignisse im Leben, von denen man weiss, dass es Wendepunkte sein werden. Aber man weiss nicht, wie sie sich anfühlen werden und wie sie sich im Alltag präsentieren werden.» Sie könne sich gut vorstellen, dass die Aussicht auf die Pensionierung widersprüchliche Gefühle auslöse – Vorfreude und Ängste.

So würden manche Neupensionierte ein Gefühl des «Nicht-mehr-gebraucht-werden» beschreiben und dies als belastend erleben. Dazu meinte Franziska Teuscher: «Sie sind sehr herzlich eingeladen, sich weiterhin aktiv in der Stadt Bern zu engagieren.» Wichtig sei, den grösser gewordenen Spielraum aktiv zu nutzen und selber zu bestimmen, ob, wie und in welcher Form man sich als pensionierte Bürgerin oder Bürger in der Gesellschaft weiter beteiligen wolle. Wenn Aktivsein nicht im Vordergrund stehe, dann sei das vollkommen in Ordnung. Denn alle Anwesenden hätten in den vergangenen Jahrzehnten in Beruf, im Privaten, in der Familie und/oder in einem freiwilligen Engagement sehr viel geleistet und die Gesellschaft auf je eigene Weise vorangebracht.

Ruhestand entpuppt sich als (Un-)Ruhestand

Der Bündner Künstler Flurin Caviezel – selbst bereits im jungen Seniorenalter –verstand es mit Worten und Musik, dem neuen Lebensabschnitt eine überraschende Note zu geben und das Publikum mit seinem Auftritt zum Schmunzeln zu bringen.

Anschliessend entlockte Roland Jeanneret, seit einigen Jahren «im (Un-)Ruhestand», seinen beiden Gesprächspartnern – der «Genuss-Rentnerin» Verena Thöni und «Wanderfritz» Fritz Hegi – viel Interessantes und Spannendes zu ihrer Pensionierung und dem neuen Lebensabschnitt. 

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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